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Tue, 04. Jun 2024
Erneuter Erfolg der Fakultät bei der DFG – empirische Forschung für die Energiewende
Am neuen Transregio (TRR 391) der TU Dortmund und der Ruhr-Universität Bochum auf dem Gebiet der Energieforschung ist auch die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften beteiligt. Das Ziel des neuen Verbundforschungsprojekts ist, mit neuen Methoden und den gewonnenen Daten etwa Energielasten und Netzstörungen besser prognostizieren zu können. Darüber hinaus geht es darum, zu einem besseren Verständnis des individuellen Energieverbrauchs und Mobilitätsverhaltens beizutragen, Auswirkungen der Umweltpolitik auf Energiepreise zu analysieren sowie das Management von Logistiknetzen und Lieferketten zu verbessern.
Christoph Hanck (Lehrstuhl für Ökonometrie) untersucht hierbei in einem Teilprojekt gemeinsam mit Carsten Jentsch und Ludger Linnemann von der TU Dortmund neuartige Identifikationsmethoden für Energiepreisschocks in strukturellen vektorautoregressiven Modellen und nutzt diese etwa zur Schätzung ihrer Auswirkungen auf den technologischen Wandel. Ein weiteres Teilprojekt mit Matei Demetrescu (TU Dortmund) widmet sich der Entwicklung von neuen Prognose und -evaluationsverfahren in querschnittsabhängigen und persistenten Paneldaten.
Florian Ziel (Juniorprofessur für Umweltökonomik, insbesondere Ökonomik erneuerbarer Energien) wird in einem Teilprojekt mit Antonia Arsova (TU Dortmund) moderne Prognoseverfahren für Wind- und Solarenergie entwickeln. Darüber hinaus werden mit modernen ökonometrischen Methoden die Auswirkungen erneuerbarer Energien auf den europäischen Strommarkt sowie auf die europäische Strommarktkopplung analysiert.
Volker Clausen, Prodekan für Forschung an der Fakultät, sieht darin einen erneuten Beleg für die Stärke der Fakultät auf dem Gebiet der empirischen energiewirtschaftlichen Forschung: „Die Fakultät hat hier einen klaren Fokus und wird auch in Zukunft einen wissenschaftlichen Beitrag zur Energiewende leisten“. Neben den UAR Universitäten sind an diesem Forschungsverbund auch die Fachhochschule Dortmund, das Karlsruher Institut für Technologie, die Universitäten Hamburg und Münster sowie das in Essen ansässige RWI – Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung beteiligt.
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