Überblick über die Lehrinhalte und Qualifikationsziele der Module und Veranstaltungen

Diese Seite zeigt alle Module, die sich aktuell im System befinden. Für jedes Modul werden Lehrinhalte und Lernziele ausgegeben. Bitte suchen Sie mit der Suchfunktion ihres Browsers (Strg + F) nach den Namen des Moduls bzw. der Veranstaltung im Modul zu der Sie Informationen benötigen und klicken Sie dann auf den Link zum Modul. Die darauffolgende Seite enthält alle Informationen zu den Inhalten einer Veranstaltungen die Sie für eine Anerkennung benötigen sollten. Sollte die Institution weitere Informationen benötigen, nutzen Sie bitte zusätzlichen die Seiten der einzelnen Lehrstühle und dort den Bereich „Studium“.

Modul (6 Credits)

Modelle der Informatik A

Name im Diploma Supplement
Models in Computing A
Verantwortlich
Voraus­setzungen
Siehe Prüfungsordnung.
Workload
180 Stunden studentischer Workload gesamt, davon:
  • Präsenzzeit: 45 Stunden
  • Vorbereitung, Nachbereitung: 90 Stunden
  • Prüfungsvorbereitung: 45 Stunden
Dauer
Das Modul erstreckt sich über 1 Semester.
Qualifikations­ziele

Die Studierenden

  • kennen die grundlegenden Modellierungstechniken und Formalismen der Informatik, die sich in der praktischen Anwendung bewährt haben
  • kennen die Grundlagen aus der Mathematik und der theoretischen Informatik, auf denen eine Modellspezifikation aufbaut, und können diese Grundlagen zur formal korrekten Spezifikation von Modellen zielgerichtet anwenden
  • sind in der Lage, auf der Grundlage von formal korrekt spezifizierten Modellen Aussagen abzuleiten
  • verfügen über die Kompetenz, Algorithmen zur Modellanalyse aus den formalen Grundlagen abzuleiten und die Algorithmen korrekt auszuführen
  • können die vermittelten Modellierungstechniken auf praktische Probleme übertragen und zugehörige Lösungsverfahren anwenden
  • besitzen die Kompetenz eigenständig Modelle für informatische Sachverhalte zu konstruieren, zu analysieren und Schlussfolgerungen abzuleiten
  • verfügen über weiterentwickelte modellbasierte Problemlösungsfähigkeiten bezüglich der in „Modelle der Informatik A“ behandelten Modelle
  • können die formalen Modellierungsgrundlagen aus der Mathematik und der theoretischen Informatik erläutern
  • können Modelle formal präzise notieren, um sie einer algorithmischen Analyse zugänglich zu machen
  • können für korrekt spezifizierte Modelle zeigen, welche Eigenschaften durch eine Analysetechnik erfasst werden bzw. welchen Einschränkungen Analysetechniken unterliegen
  • können Anwendungsbereiche der Modellierung erfassen, kleinere Modelle auch ohne Werkzeugunterstützung erstellen, analysieren und die Ergebnisse anwendungsbezogen interpretieren
  • beherrschen die wichtigsten Algorithmen und können diese im Hinblick ihre formalen Grundlagen erklären und für gegebene Beispielen selbst korrekt und zielgerichtet ausführen
  • sind in der Lage, (elementare) Modellierungswerkzeuge zur Problemlösung auf den Gebieten Formale Sprachen, endliche Automaten und Aussagenlogik einzusetzen und die erzielten Ergebnisse zu bewerten
Prüfungs­modalitäten

Zum Modul erfolgt eine modulbezogene Prüfung in der Gestalt einer Klausur (in der Regel: 120 bis 150 Minuten).

Vom Dozierenden wird zu Beginn der Veranstaltung festgelegt, ob die erfolgreiche Teilnahme Prüfungsvorleistung oder aber Bestandteil der Prüfung wird. Ist letzteres der Fall, so bilden die Teilleistungen zusammen mit der Abschlussprüfung eine zusammengesetzte Prüfung mit einer Endnote. Bestandene Prüfungsvorleistungen/Teilleistungen haben nur Gültigkeit für die Prüfungen, die zu der Veranstaltung im jeweiligen Semester gehören.

Verwendung in Studiengängen
  • BWL-Ba-2006-V2013VertiefungsstudiumWahlpflichtbereichBereich Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Wirtschaftsinformatik, InformatikVertiefungsbereich Informatik4.-6. FS, Pflicht
  • LA-gbF-kbF-BK-Ma-2014Masterprüfung in der kleinen beruflichen FachrichtungWirtschaftsinformatikWahlpflichtbereich Kleine berufliche Fachrichtung "Wirtschaftsinformatik"1.-3. FS, Pflicht
Bestandteile
Name im Diploma Supplement
Models in Computing A
Anbieter
Lehrperson
SWS
3
Sprache
deutsch
Turnus
Wintersemester
maximale Hörerschaft
unbeschränkt
empfohlenes Vorwissen

Lineare Algebra, insbesondere Matrizen und Gleichungssysteme 

Qualifikationsziele

Die Studierenden

  • kennen die grundlegenden Modellierungstechniken und Formalismen der Informatik, die sich in der praktischen Anwendung bewährt haben
  • kennen die Grundlagen aus der Mathematik und der theoretischen Informatik, auf denen eine Modellspezifikation aufbaut, und können diese Grundlagen zur formal korrekten Spezifikation von Modellen zielgerichtet anwenden
  • sind in der Lage, auf der Grundlage von formal korrekt spezifizierten Modellen Aussagen abzuleiten
  • verfügen über die Kompetenz, Algorithmen zur Modellanalyse aus den formalen Grundlagen abzuleiten und die Algorithmen korrekt auszuführen
  • können die vermittelten Modellierungstechniken auf praktische Probleme übertragen und zugehörige Lösungsverfahren anwenden
  • besitzen die Kompetenz eigenständig Modelle für informatische Sachverhalte zu konstruieren, zu analysieren und Schlussfolgerungen abzuleiten
Lehrinhalte
  • Formale Sprachen: Buchstaben, Wörter, Sprachen, Klassen von unendlichen Sprachen, Grammatiken: Definitionen, Chomsky-Hierarchie, BNF, EBNF, Endliche Automaten und reguläre Sprachen: Moore- und Mealy-Automaten, Deterministische und Nichtdeterministische Automaten, reguläre Sprachen, Kontextfreie Sprachen, Ableitungsbäume, Scanner und Parser; Beispiele: HTML, XML.
  • Logik: Aussagenlogik, logische Ausdrücke und Wahrheitstafeln, Tautologien, de Morgansche Regeln, Beweismethoden, aussagenlogische Resolution, Normalformen, Resolvierung von Begründungen, Grundzüge der Prädikatenlogik, Einführung in die Temporale Logik.
  • Bäume, Graphen und Netzwerke: Definitionen von Bäumen, binäre Suchbäume, Baumdurchlauf, ausgeglichene Bäume, Mehrwegbäume, Exkurs über Hashverfahren, Definitionen von Graphen, Euler- und Hamilton-Graphen, Knotenfärbung, Schwacher und starker Zusammenhang, Tiefen- und Breitendurchlauf, Spannbäume, Minimale Spannbäume, kürzeste Wege (Dijkstra-Algorithmus), Anwendungen, z.B. Routing in Rechnernetzen, Netzwerke und Flüsse.
Literaturangaben
  • Müller-Clostermann, B.: Skriptum "Modelle der Informatik" (siehe Moodle)
  • Hedstück, U.: Einführung in die Theoretische Informatik - Formale Sprachen und Automatentheorie, Oldenbourg, 2002 (176 Seiten), in ca. 50 Exemplaren in der Lehrbuchsammlung (am Campus Essen)
  • Schöning, U.: Theoretische Informatik - kurzgefasst, Heidelberg 2001 (4. Auflage, 198 Seiten)
  • Kelley, J: Logik im Klartext, Pearson Studium, München 2003, in ca. 50 Exemplaren in der Lehrbuchsammlung am Campus Essen
  • Baumgarten, B.: Petri-Netze: Grundlagen und Anwendungen; Spektrum-Akademischer Verlag, 1997
Hörerschaft
  • BWL-Ba-2006-V2013VertiefungsstudiumWahlpflichtbereichBereich Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Wirtschaftsinformatik, InformatikVertiefungsbereich InformatikModul "Modelle der Informatik A"4.-6. FS, Pflicht
  • LA-gbF-kbF-BK-Ma-2014Masterprüfung in der kleinen beruflichen FachrichtungWirtschaftsinformatikWahlpflichtbereich Kleine berufliche Fachrichtung "Wirtschaftsinformatik"Modul "Modelle der Informatik A"1.-3. FS, Pflicht
Vorlesung: Modelle der Informatik A (WIWI‑C0365)
Name im Diploma Supplement
Models in Computing A
Anbieter
Lehrperson
SWS
1
Sprache
deutsch
Turnus
Wintersemester
maximale Hörerschaft
unbeschränkt
empfohlenes Vorwissen

keines

Qualifikationsziele

Die Studierenden

  • verfügen über weiterentwickelte modellbasierte Problemlösungsfähigkeiten bezüglich der in „Modelle der Informatik A“ behandelten Modelle
  • können die formalen Modellierungsgrundlagen aus der Mathematik und der theoretischen Informatik erläutern
  • können Modelle formal präzise notieren, um sie einer algorithmischen Analyse zugänglich zu machen
  • können für korrekt spezifizierte Modelle zeigen, welche Eigenschaften durch eine Analysetechnik erfasst werden bzw. welchen Einschränkungen Analysetechniken unterliegen
  • können Anwendungsbereiche der Modellierung erfassen, kleinere Modelle auch ohne Werkzeugunterstützung erstellen, analysieren und die Ergebnisse anwendungsbezogen interpretieren
  • beherrschen die wichtigsten Algorithmen und können diese im Hinblick ihre formalen Grundlagen erklären und für gegebene Beispielen selbst korrekt und zielgerichtet ausführen
  • sind in der Lage, (elementare) Modellierungswerkzeuge zur Problemlösung auf den Gebieten Formale Sprachen, endliche Automaten und Aussagenlogik einzusetzen und die erzielten Ergebnisse zu bewerten
Lehrinhalte

Aufgaben und Beispiele zum Stoff der Vorlesung

Literaturangaben
  • Müller-Clostermann, B.: Skriptum "Modelle der Informatik" (siehe Homepage)
  • Hedstück, U.: Einführung in die Theoretische Informatik - Formale Sprachen und Automatentheorie, Oldenbourg, 2002 (176 Seiten), in ca. 50 Exemplaren in der Lehrbuchsammlung (am Campus Essen)
  • Schöning, U.: Theoretische Informatik - kurzgefasst, Heidelberg 2001 (4. Auflage, 198 Seiten)
Hörerschaft
  • BWL-Ba-2006-V2013VertiefungsstudiumWahlpflichtbereichBereich Volkswirtschaftslehre, Rechtswissenschaft, Wirtschaftsinformatik, InformatikVertiefungsbereich InformatikModul "Modelle der Informatik A"4.-6. FS, Pflicht
  • LA-gbF-kbF-BK-Ma-2014Masterprüfung in der kleinen beruflichen FachrichtungWirtschaftsinformatikWahlpflichtbereich Kleine berufliche Fachrichtung "Wirtschaftsinformatik"Modul "Modelle der Informatik A"1.-3. FS, Pflicht
Übung: Modelle der Informatik A (WIWI‑C0364)
Modul: Modelle der Informatik A (WIWI‑M0171)

Aus Gründen der Performance und Übersichtlichkeit wird an dieser Stelle auf die Titel und vollständigen Namen der Dozenten verzichtet und es werden nur die Nachnamen ausgegeben. Die unterschiedlichen Titel der zugehörigen Dozenten  sind den Bereitstellern und Nutzern dieser Listen bekannt und bewusst.