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		<title>UDE Fak. WIWI - Studium und Lehre News</title>
		<link>https://www.wiwi.uni-due.de/</link>
		<description>Neueste Meldungen für Studierende aus der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen</description>
		<language>de</language>
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		<docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs>
		
		
		
		<lastBuildDate>Fri, 03 Apr 2026 11:13:13 +0200</lastBuildDate>
		
		
		<item>
			<title>Atomenergie im Fokus: Prof. Erwin Amann zur aktuellen Debatte</title>
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			<description>Im aktuellen Ökonomen-Barometer wird die Rolle der Atomenergie für die zukünftige Energieversorgung kontrovers diskutiert. Auch Prof. Dr. Erwin Amann von der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen wurde dazu mit einem klaren Statement zitiert: Atomenergie sei eine...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Klimaschutz rechtfertigt nicht jede Investition: Grundsätzlich, so Amann, könne Klimaschutz durchaus auch Investitionen rechtfertigen, die sich kurzfristig nicht rechnen – insbesondere im Bereich der Forschung. Dies gelte etwa für neue Ansätze wie die Kernfusion oder die Nutzung von Abfällen aus der Atomenergie. Gleichzeitig dämpft er die Erwartungen: „Die Hoffnung, dass sich das in der Zukunft lohnen wird, ist äußerst gering – und mittelfristig löst es kein aktuelles Problem.“ Aktuelle Studien, unter anderem von Forschenden der ETH Zürich, stützen diese Einschätzung und verweisen auf die begrenzte wirtschaftliche Perspektive neuer Kernenergie-Technologien.</p>
<p>Deutschland habe sich bereits 2011 für den Atomausstieg entschieden – eine Rückkehr sei weder realistisch noch sinnvoll. Neue Atomkraftprojekte würden nach Einschätzung Amanns 15 bis 20 Jahre bis zur Umsetzung benötigen und mit erheblichen Kosten verbunden sein. Zudem verweist er auf weiterhin ungelöste Probleme: fehlendes Endlager, zunehmende Unsicherheit bei Zwischenlagern und Risiken beim Transport radioaktiver Abfälle.</p>
<p>Einen energiepolitischen „Sonderweg“ sieht Amann dennoch nicht kritisch:<br>„Der Sonderweg hat weder Nachteile bei der Versorgungssicherheit noch hinsichtlich der Wirtschaftlichkeit.“ Stattdessen plädiert er für einen klaren Fokus auf Zukunftstechnologien: Solarenergie, Offshore-Windkraft, Effizienzsteigerungen sowie moderne Speicherlösungen. In diesen Bereichen sieht er großes Potenzial – auch für eine mögliche Vorreiterrolle Deutschlands.</p>
<p>Auch neue Technologien wie Small Modular Reactors (SMR) bewertet Amann zurückhaltend. Zwar würden diese seit Jahren als Hoffnungsträger gehandelt, doch bislang sei kein Konzept absehbar, das in den kommenden Jahren einsatzfähig sei.</p>
<p>Zudem relativiert er die Vorteile kleiner Reaktoren: höhere Stückzahlen erhöhen die Gesamtrisiken, hohe Sicherheitsanforderungen treiben die Kosten und wirtschaftliche Wettbewerbsfähigkeit ist nicht gegeben „Überall dort, wo ein steigender Strombedarf erwartet wird – etwa durch KI – ist Solarenergie in Kombination mit effizienter Speichertechnologie dramatisch überlegen“, so Amann.</p>
<p>Damit wird deutlich: Die Debatte um Atomenergie ist nicht nur politisch, sondern auch ökonomisch hoch relevant – und bleibt weiterhin offen. An der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen wird sie aus unterschiedlichen Perspektiven wissenschaftlich begleitet und kritisch eingeordnet.</p>

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			<category>Forschung</category>
			<category>Studieninteressierte</category>
			<category>Studierende</category>
			<category>Top-Meldung</category>
			
			<author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author>
			<pubDate>Mon, 30 Mar 2026 12:36:29 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>GUIDE Women: Gründungsstipendium für Frauen an der UDE – jetzt bewerben</title>
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			<description>Mit dem Förderprogramm GUIDE Women unterstützt die
Universität Duisburg-Essen gründungsinteressierte Frauen dabei, eigene Ideen weiterzuentwickeln und unternehmerische Perspektiven zu eröffnen – von der ersten Idee bis zur konkreten Umsetzung. Bewerbungen für den nächsten Programmstart sind ab...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum dritten Mal beteiligt sich das GUIDE – Zentrum für Gründungen und Intrapreneurship der<br>Universität Duisburg-Essen am bundesweiten Förderprogramm EXIST Women.</p>
<p>Mit dem Programm GUIDE Women richtet sich die UDE gezielt an Frauen, die eine eigene Gründungsidee entwickeln oder ihre Forschung in eine praktische Anwendung überführen möchten – unabhängig davon, ob die Idee noch ganz am Anfang steht oder bereits konkret ausgearbeitet ist.</p>
<p>Das Programm begleitet Teilnehmerinnen dabei, ihre Vorhaben zu strukturieren, frühzeitig zu validieren und systematisch weiterzuentwickeln. Über mehrere Monate arbeiten die Teilnehmerinnen an ihren eigenen Projekten, entwickeln und überprüfen Hypothesen zu ihrem Geschäftsmodell und werden dabei durch praxisnahe Online- und Präsenz-Workshops unterstützt. Ergänzt wird das Angebot durch individuelles Mentoring, den Aufbau eines persönlichen Netzwerks sowie den Austausch mit anderen Gründerinnen.</p>
<p>Teil des Programms ist außerdem ein dreimonatiges Stipendium von bis zu 3.000 Euro (abschlussabhängig).</p>
<p>Wer kann sich bewerben?</p>
<ul><li>Studentinnen der UDE</li><li>Absolventinnen der UDE</li><li>Wissenschaftliche Mitarbeiterinnen sowie Beschäftigte der UDE</li><li>Auch externe Bewerberinnen mit Bezug zur Hochschule sind zugelassen</li></ul>
<p>Eine regelmäßige Teilnahme an den Workshops ist verpflichtend.</p>
<p>Vorbehaltlich der Bewilligung startet das zehnmonatige Programm am 1. März 2026.<br>Bewerbungen sind noch bis zum 19. Februar 2026 möglich.</p>
<p>Weitere Informationen zum Stipendienprogramm und zur Bewerbung finden Interessierte auf der Webseite.</p>

]]></content:encoded>
			<category>Diversity</category>
			<category>Studierende</category>
			
			<author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author>
			<pubDate>Mon, 09 Feb 2026 16:44:49 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>DAAD-Studienabschlussbeihilfen 2026: Finanzielle Unterstützung für internationale Studierende &amp; Promovierende</title>
			<link>https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/daad-studienabschlussbeihilfen-2026-finanzielle-unterstuetzung-fuer-internationale-studierende-promovierende-25294/?no_cache=1</link>
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			<description>Internationale Studierende und Promovierende der WiWi-Fakultät, die kurz vor dem Studienabschluss stehen, können sich ab sofort um die DAAD-Studienabschlussbeihilfen 2026 bewerben. Die Förderung unterstützt den erfolgreichen Abschluss des Studiums in der finalen Phase.</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Über das Akademische Auslandsamt der Universität Duisburg-Essen werden auch im Jahr 2026 wieder <strong>DAAD-Studienabschlussbeihilfen</strong> vergeben. Die Förderung richtet sich an <strong>bedürftige internationale Studierende sowie Doktorandinnen und Doktoranden</strong>, die ihr Studium <strong>innerhalb eines Jahres erfolgreich abschließen</strong> können. Die <strong>Förderdauer beträgt bis zu sechs Monate</strong>.</p>
<p>Die <strong>Bewerbung erfolgt ausschließlich online</strong> über das zentrale Bewerbungsportal der UDE. Im Antragsverfahren sind unter anderem ein Lebenslauf, ein aktueller Notenspiegel, ein Motivationsschreiben zur finanziellen Situation sowie ein <strong>Gutachten einer*eines Lehrenden</strong> einzureichen, aus dem hervorgeht, dass der Studienabschluss fristgerecht zu erwarten ist.</p>
<p><strong>Bewerbungsschluss: 16. März 2026</strong></p>
<p>Internationale Studierende der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften werden ausdrücklich ermutigt, diese Fördermöglichkeit zu prüfen und bei Bedarf in Anspruch zu nehmen. Die Studienabschlussbeihilfe kann einen wichtigen Beitrag leisten, um sich in der Abschlussphase vollständig auf das Studium zu konzentrieren.</p>
<p>Bei Rückfragen zur Ausschreibung steht das Akademische Auslandsamt der UDE unter <strong>restart@uni-due.de</strong> zur Verfügung.</p>]]></content:encoded>
			<category>Studierende</category>
			
			<author>Lotte.Voss@wiwi.uni-due.de</author>
			<pubDate>Tue, 03 Feb 2026 11:36:51 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Information für Studierende: Stipendien verfügbar</title>
			<link>https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/information-fuer-studierende-stipendien-verfuegbar-25278/?no_cache=1</link>
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			<description>Selbstbewerbung bei der Studienstiftung des Deutschen Volkes

Mittwoch, 21. Januar 2026, 18:00 Uhr (via Zoom)</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Liebe Studierende,</p>
<p>die <strong>Studienstiftung des Deutschen Volkes</strong> informiert derzeit über die Möglichkeit der <strong>Selbstbewerbung</strong> für ein Stipendium. Die Studienstiftung ist das größte der deutschen Begabtenförderungswerke und unterstützt besonders leistungsstarke und engagierte Studierende aller Fachrichtungen – unabhängig von politischer oder religiöser Ausrichtung.</p>
<p>Gefördert werden Studierende unter anderem durch ein monatliches Stipendium (abhängig von den eigenen finanziellen Verhältnissen), eine leistungsunabhängige Studienkostenpauschale sowie ein umfangreiches ideelles Förderangebot, etwa Sommerakademien, Sprachkurse, Seminare und internationale Aufenthalte. Neben der Nominierung durch Lehrende besteht ausdrücklich die Möglichkeit der <strong>Selbstbewerbung</strong>, die insbesondere für Studierende im frühen Studienverlauf relevant ist.</p>
<p>Um über diese Möglichkeit zu informieren, bieten die Bildungsbotschafter:innen der Universität Duisburg-Essen eine <strong>digitale Informationsveranstaltung</strong> an:</p>
<p><strong>Mittwoch, 21. Januar 2026, 18:00 Uhr (via Zoom)</strong><br>Meeting-ID: 648 5113 2446<br>Kenncode: stusti</p>
<p>Die Veranstaltung richtet sich insbesondere an Studierende im <strong>1. und 2. Fachsemester</strong> und gibt einen Überblick über Voraussetzungen, Ablauf und Chancen der Selbstbewerbung.</p>
<p>Bei Rückfragen zum Bewerbungsprozess können Sie sich an <strong>Zoe Räkow</strong> (zoe.raekow@stud.uni-due.de) oder an die Bildungsbotschafter:innen der Studienstiftung (botschafter.innen-duisburg.essen@studienstiftung.net) wenden.</p>
<p>Wir empfehlen interessierten Studierenden ausdrücklich, dieses Informationsangebot wahrzunehmen.</p>]]></content:encoded>
			<category>Studierende</category>
			
			<author>Lotte.Voss@wiwi.uni-due.de</author>
			<pubDate>Wed, 21 Jan 2026 09:57:28 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Neue Professorin an der Fakultät: Prof. Dr. Andrea Herrmann startet zum 1. August</title>
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			<description>Zum 1. August übernimmt Prof. Dr. Andrea Herrmann die Professur für den Fachbereich Arbeit, Personal &amp; Organisation (Future of Work, Innovation &amp; Organisation). Mit internationaler Erfahrung, einem starken Forschungsschwerpunkt auf der Gig Economy und einem klaren Blick auf nachhaltige...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zum 1. August begrüßt unsere Fakultät Prof. Dr. Andrea Monika Herrmann als neue Professorin für den Fachbereich Arbeit, Personal &amp; Organisation (Future of Work, Innovation &amp; Organisation). Mit ihrer internationalen Erfahrung, ihrer exzellenten Forschung und ihrer starken Verbindung zur Praxis bereichert sie unser Profil im Bereich der innovations- und gründungsbezogenen Wirtschaftswissenschaften mit einer Fokussierung darauf, wie Digitalisierung die moderne Arbeitswelt und Unternehmen prägt.</p>
<p>Prof. Herrmann studierte zunächst Betriebswirtschaftslehre an der European School of Business in Reims, Mailand und Reutlingen, bevor sie ihre akademische Ausbildung mit einem Master in European Studies an der London School of Economics fortsetzte und schließlich in politischer Ökonomie am European University Institute in Florenz promovierte. Bereits ihre Dissertation wurde für Preise nominiert und in renommierten Fachzeitschriften besprochen. Ihre PostDoc-Zeit verbrachte Prof. Herrmann am Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung in Köln.</p>
<p>Ihre akademische Laufbahn führte sie unter anderem an die Utrecht University, die Radboud University Nijmegen und als Marie-Curie-Stipendiatin an die Columbia University in New York. In ihrer Forschung beschäftigt sie sich mit <strong>digitalen Arbeitsmärkten und digitalen Organisationen&nbsp;</strong>und beleuchtet dabei aus einer institutionellen Perspektive, wie Innovationen, Gründertum und die Arbeit der Zukunft durch gesellschaftliche Rahmenbedingungen geprägt werden.</p>
<p>Ein besonderer Fokus liegt auf der <strong>Gig Economy</strong>, also digitalen Plattformarbeitsmärkten, deren Auswirkungen auf Einkommen, Bildungsrenditen und unternehmerische Strukturen sie in mehreren groß angelegten Projekten erforscht. Ihre Forschung wurde unter anderem mit einem <strong>ERC Consolidator Grant</strong> in Höhe von 2 Mio. Euro gefördert.</p>
<p>Prof. Herrmann ist zudem als Gutachterin für europäische und internationale Förderinstitutionen (u. a. ERC, NWO, DAAD) tätig und engagiert sich in mehreren wissenschaftlichen Netzwerken. Auch der Wissenstransfer in die Praxis ist ihr ein Anliegen: Sie war mehrfach zu Gast bei Medien wie <strong>ZEIT ONLINE, Deutschlandfunk oder detektor.fm</strong> und berät Ministerien und Unternehmen zu Fragen digitaler Arbeit und nachhaltiger Innovation.</p>
<p>Zum Start hat uns Frau Prof. Herrmann drei Fragen beantwortet:</p>
<ol><li><p><strong>&nbsp;Was reizt Sie besonders an Ihrer neuen Professur an der Universität Duisburg-Essen?</strong></p><p>Mich reizt es besonders, in Forschung und Lehre an Themen zu arbeiten, die unsere Gesellschaft momentan tiefgreifend verändern. Die Digitalisierung beeinflusst fundamental, wie wir arbeiten und welche Qualifikationen zukünftig gefragt sind. Mit der Gig Economy – also Plattformarbeit – hat die Digitalisierung sogar einen völlig neuen Arbeitsmarkt hervorgebracht, der sich oftmals nicht mit klassischen Modellen von Theorien der Arbeitsmarkt- und Innovationsforschung erklären lässt. Auch etablierte Unternehmen und Start-ups erleben derzeit strukturelle Umbrüche, die neue Forschungsfragen aufwerfen – und für Studierende wie Arbeitgeber gleichermaßen relevant sind. In meiner Professur habe ich die Möglichkeit, gemeinsam mit meinem Team genau an diesen Fragen zu forschen und unser Wissen mit Studierenden und Partnern in der Praxis zu teilen.</p><p>Außerdem sind für mich die sehr guten Rahmenbedingungen an der Universität Duisburg-Essen sehr reizvoll. So hoffe ich auf vielfältige Kooperationsmöglichkeiten und Synergien – etwa mit der Mercator School of Management, den Fakultäten für Gesellschaftswissenschaften und Informatik oder im Rahmen des Profilschwerpunkts „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“. Hinzu kommt die Nähe zu exzellenten außeruniversitären Einrichtungen wie dem Max-Planck-Institut für Gesellschaftsforschung (Köln) oder dem Institut für Mittelstandsforschung (Bonn) – ideale Partner, um gemeinsame Projekte in Deutschlands starker Drittmittellandschaft zu realisieren.</p></li><li><p><strong>Welche Themen möchten Sie in Forschung und Lehre an der UDE künftig besonders vorantreiben – und warum gerade diese?</strong></p><p>In meiner Forschung an der Universität Duisburg-Essen möchte ich Themen vorantreiben, die unsere Arbeitswelt und Unternehmensorganisation grundlegend verändern – sowohl auf individueller, organisationaler als auch gesellschaftlicher Ebene. Ein zentrales Projekt wird dabei www.WORK sein, ein ERC-gefördertes Vorhaben zur internationalen Ausbreitung der hochqualifizierten Gig Economy. Das Projekt untersucht, wie Plattformarbeit durch algorithmische Steuerung neue Formen der Erwerbsarbeit schafft – jenseits klassischer Angestellten- oder Freelance-Modelle. Hier geht es um Fragen wie: Warum nutzen Auftraggeber diese Märkte? Wie können sich Erwerbstätige in diesem globalen Wettbewerb der Plattformarbeit behaupten? Und welche Rolle spielen Plattformen als regelsetzende Akteure? Die Ergebnisse sollen dazu beitragen, politische, wirtschaftliche und gesellschaftliche Antworten auf die Herausforderungen digitaler Arbeitsmärkte zu entwickeln – und sind damit gleichermaßen relevant für Studierende, Unternehmen und Politik.</p><p>Außerdem möchte ich weitere Forschungsschwerpunkte an der Schnittstelle von Future of Work, Innovation und Organisation aufbauen. Dazu zählen etwa die Auswirkungen von KI auf Personalprozesse, neue Gründungsmodelle wie die estnische E-Residency oder der Umgang mit Wertschöpfung in offenen Innovationsprozessen. Auch die Frage, wie Unternehmen Zielkonflikte zwischen Innovationsdruck und personeller Ressourcenknappheit bewältigen, spielt eine zentrale Rolle. Diese Themen greifen Digitalisierungs-getriebene Herausforderungen auf, die Organisationen wie Erwerbstätige unmittelbar betreffen – und lassen sich eng mit der Lehre an der UDE verzahnen.</p></li><li><p><strong>Welche Rolle spielen Ihrer Meinung nach Universitäten wie die UDE, wenn es darum geht, nachhaltigen und digitalen Wandel unternehmerisch mitzugestalten?</strong></p><p>Universitäten wie die Universität Duisburg-Essen (UDE) spielen eine zentrale Rolle dabei, den digitalen und nachhaltigen Wandel unternehmerisch mitzugestalten. Sie generieren das notwendige Wissen, um wirtschaftliche Prozesse nicht nur zu verstehen, sondern auch aktiv zu begleiten &nbsp;– sei es im Dialog mit Unternehmen oder durch wissenschaftliche Beiträge zur politischen Entscheidungsfindung. Dies wird zum Beispiel im Bereich der Plattformarbeit deutlich: Die kürzlich verabschiedete EU-Richtlinie zur Regulierung von Plattformarbeit basiert auf wissenschaftlichen Erkenntnissen darüber, ob und in welchen Formen Plattformarbeit zu struktureller Ausbeutung führt. Solche Regelungen können nicht alleine aus dem politischen Raum heraus entstehen, sondern benötigen fundierte Forschung dazu, ob und – wenn ja – welche Probleme bestehen, um gesellschaftliche Umbrüche evidenzbasiert zu begleiten.</p><p>Die UDE ist hier in besonderer Weise positioniert. Ihre zahlreichen Fachrichtungen und die enge regionale Vernetzung mit außeruniversitären Forschungsinstituten und Unternehmen ermöglicht es, Transformationsprozesse nicht nur theoretisch zu erfassen, sondern praxisnah zu analysieren und mitzugestalten. Dadurch wird Forschung anschlussfähig – an die Bedarfe der Wirtschaft, die Interessen der Beschäftigten und die Fragen der Politik. Universitäten wie die UDE leisten somit nicht nur Grundlagenforschung, sondern tragen aktiv zur Gestaltung einer digitalen und nachhaltigen Zukunft bei, in der wirtschaftlicher Fortschritt und soziale Verantwortung zusammengedacht werden.</p></li></ol>
<p>Wir freuen uns sehr, Prof. Dr. Andrea Herrmann an unserer Fakultät willkommen zu heißen und auf viele neue Impulse in Forschung, Lehre und Transfer.</p>
<p>Vgl. auch:&nbsp;https://www.andrea-herrmann.eu/ und&nbsp;https://digital-work.eu/</p>]]></content:encoded>
			<category>Berufungen</category>
			<category>Studierende</category>
			
			
			<pubDate>Tue, 05 Aug 2025 16:06:02 +0200</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Im Februar für PROMOS Restmittel bewerben</title>
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			<description>Vom 01.02.2025 bis zum 15.02.2025 können sich Studierende und Doktorand*innen um die PROMOS Restmittel bewerben. Die ROMOS Restmittel sind für Auslandsvorhaben, die im Zeitraum Februar bis Juni 2025 beginnen.Diese sind für folgende Auslandsaufenthalte: Auslandsaufenthalte von Studierenden zur...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vom 01.02.2025 bis zum 15.02.2025 können sich Studierende und Doktorand*innen um die PROMOS Restmittel bewerben. Die ROMOS Restmittel sind für Auslandsvorhaben, die im Zeitraum Februar bis Juni 2025 beginnen.</p><p>Diese sind für folgende Auslandsaufenthalte:&nbsp;</p><ul><li>Auslandsaufenthalte von Studierenden zur Anfertigung von Abschlussarbeiten (1 – 6 Monate)</li><li>Praktika von Studierenden außerhalb von ERASMUS-Teilnahmeländern (6 Wochen bis 6 Monate)</li><li>Sprachkurse von Studierenden und Doktorand*innen (3 Wochen bis 6 Monate)</li><li>Fachkurse von Studierenden und Doktorand*innen (5 Tage bis 6 Wochen)</li></ul><p>Die Ausschreibung finden Sie unter: https://www.uni-due.de/international/outgoings_promos_duemobil.php</p><p class="text-justify">Die Bewerbung erfolgt direkt beim International Office.</p>]]></content:encoded>
			<category>Studierende</category>
			
			<author>Daniela.Ridder@wiwinf.uni-duisburg-essen.de</author>
			<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 15:55:48 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Jetzt bewerben für das RGS Econ PhD Programm</title>
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			<description>Die Bewerbungsphase für das RGS Econ PhD Programm 2025 läuft bereits, Bewerbungen werden bis zum 24. März 2025 angenommen. Das Programm startet im Oktober diesen Jahres.Das potenzielle Forschungsinteresse sollte in jedem Fall in der Bewerbung, das Motivationsschreiben und Bewerbungsformular...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Bewerbungsphase für das RGS Econ PhD Programm 2025 läuft bereits, Bewerbungen werden bis zum 24. März 2025 angenommen. Das Programm startet im Oktober diesen Jahres.</p><p>Das potenzielle Forschungsinteresse sollte in jedem Fall in der Bewerbung, das Motivationsschreiben und Bewerbungsformular umfasst, deutlich zum Ausdruck gebracht werden.</p><p>Die RGS Econ ist eine Initiative des RWI - Leibniz-Instituts für Wirtschaftsforschung in Essen in Kooperation mit der TU Dortmund, der Ruhr-Universität Bochum und der Universität Duisburg-Essen.</p><p>Nähere Informationen zum Bewerbungsprozess finden Sie hier.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Studierende</category>
			
			<author>Daniela.Ridder@wiwinf.uni-duisburg-essen.de</author>
			<pubDate>Thu, 30 Jan 2025 10:39:32 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Zwei Perspektiven beim WiWi-Forum am 21.01.2025: Ärztliche Versorgung in den USA und Deutschland</title>
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			<description>Beim zweiten WiWi-Forum des Jahres am Dienstag, 21.01.2025, wird das Thema ‘Ärztliche Versorgung in den USA und Deutschland - Herausforderungen und gesundheitspolitische Lösungsansätze’ von zwei renommierten Referierenden aus der deutschen und der US-amerikanischen Perspektive beleuchtet.Frau...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p class="lead">Beim zweiten WiWi-Forum des Jahres am Dienstag, 21.01.2025, wird das Thema ‘Ärztliche Versorgung in den USA und Deutschland - Herausforderungen und gesundheitspolitische Lösungsansätze’ von zwei renommierten Referierenden aus der deutschen und der US-amerikanischen Perspektive beleuchtet.</p><p class="lead">Frau Alison Evans Cuellar übernimmt in diesem Semester eine Gastprofessur im Rahmen des DAAD-Gastdozentenprogramms. Sie ist Professorin für Gesundheitsverwaltung und -politik an der George Mason University in den USA und Mitglied des renommierten National Bureau of Economic Research. Ihre Forschung konzentriert sich auf Gesundheitssysteme, Krankenversicherung (Medicaid), psychische Gesundheit und Bevölkerungsgruppen, die bereits mit der Justiz in Konflikt gekommen sind. Sie ist eine anerkannte Gesundheitsexpertin, die sich für die Verbesserung der Gesundheitsversorgung einsetzt, insbesondere für gefährdete Bevölkerungsgruppen.</p><p class="lead">Jürgen Wasem ist&nbsp;seit April 2003 Inhaber des Alfried Krupp von Bohlen und Halbach-Stiftungslehrstuhls für Medizinmanagement an unserer Fakultät. Seine Forschungsinteressen erstrecken sich über die Krankenversicherungsökonomie, den Vergleich von Gesundheitssystemen, gesundheitsökonomische Evaluationen, Versorgungsforschung, Health Technology Assessment, das Management von Gesundheitseinrichtungen sowie die betriebliche Gesundheitsförderung. Darüber hinaus ist er Mitglied in verschiedenen Selbstverwaltungsgremien des Gesundheitswesens und hat z.B. als Vorsitzender der Schiedsstelle für digitale Gesundheitsanwendungen (DiGA), Einfluss auf die (Preis-) Gestaltung im Gesundheitswesen.&nbsp;</p><p class="lead">Sie können sich&nbsp;hier für die Veranstaltung, die am 21.01.2025 um 12 Uhr im Bibliothekssaal beginnt, anmelden. Eine Anmeldung ist bis zum 15.01.2025 erforderlich.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Studierende</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			<author>Daniela.Ridder@wiwinf.uni-duisburg-essen.de</author>
			<pubDate>Fri, 10 Jan 2025 08:01:00 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>Erstsemester aufgepasst: Jetzt an Befragung teilnehmen!</title>
			<link>https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/erstsemester-aufgepasst-jetzt-an-befragung-teilnehmen-24616/?no_cache=1</link>
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			<description>Eine Mail von der UDE erhalten derzeit unsere Erstsemester. Mit der Studieneingangsbefragung möchte die Uni mehr darüber erfahren, was die neuen Studierenden brauchen und was sie erwarten.Wie liefen die ersten Wochen? War es leicht, mit Kommiliton*innen in Kontakt zu kommen? Wie ist der Umgang mit...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Mail von der UDE erhalten derzeit unsere Erstsemester. Mit der Studieneingangsbefragung möchte die Uni mehr darüber erfahren, was die neuen Studierenden brauchen und was sie erwarten.</p><p>Wie liefen die ersten Wochen? War es leicht, mit Kommiliton*innen in Kontakt zu kommen? Wie ist der Umgang mit den Lehrenden? Wo hakte es beim bisherigen Studienverlauf? Wie steht es um die finanzielle Situation? Wie gut ist die Unterstützung an der UDE – z.B. durch die Orientierungswoche und Mentoring-Programme?</p><p>Um den Fragebogen auszufüllen, braucht man ca. 20 Minuten. Die Befragung läuft voraussichtlich noch bis Ende Januar.</p><p>Weitere Informationen gibt es hier.</p>]]></content:encoded>
			<category>Studierende</category>
			
			<author>Daniela.Ridder@wiwinf.uni-duisburg-essen.de</author>
			<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 07:48:43 +0100</pubDate>
			
		</item>
		
		<item>
			<title>WiWi-Forum am 07.01.2025 mit Prof. Dr. Holger Strulik</title>
			<link>https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/wiwi-forum-am-07012025-mit-prof-dr-holger-strulik-24448/?no_cache=1</link>
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			<description>Das Kick-Off für das Vortragsjahr und erste WiWi-Forum des Jahres findet am Dienstag, 07. Januar 2025, von 17:00 bis 18:30 Uhr statt. Veranstaltungsort ist der Bibliothekssaal am Campus Essen (Universitätsstr. 12, 45141 Essen, Raum R09 T00).Der Referent Prof. Dr. Holger Strulik spricht...</description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kick-Off für das Vortragsjahr und erste WiWi-Forum des Jahres findet am&nbsp;Dienstag, 07. Januar 2025, von 17:00 bis 18:30 Uhr&nbsp;statt. Veranstaltungsort ist der Bibliothekssaal am Campus Essen (Universitätsstr. 12, 45141 Essen, Raum R09 T00).</p><p>Der Referent Prof. Dr. Holger Strulik spricht zum Thema 'Langlebigkeit im Blick: Wie ökonomische Forschung unser Verständnis vom Altern verändert'.</p><p>Holger Strulik<strong>&nbsp;</strong>von der Universität Göttingen&nbsp;ist in diesem Wintersemester Gastprofessor an unserer Fakultät. Er gehört zu den führenden Forschern in den Bereichen Gesundheitsökonomik, Bevölkerungsökonomik und langfristige Wachstumsprozesse. Besonders hervorzuheben sind seine bahnbrechenden Beiträge zur Modellierung von Alterungsprozessen in ökonomischen Modellen. Im Handelsblattranking wird er konsequent als einer der führenden Ökonomen im deutschsprachigen Raum gelistet.</p><p>Sie können sich ab hier über die Veranstaltung informieren.</p>]]></content:encoded>
			<category>Forschung</category>
			<category>Studierende</category>
			<category>Veranstaltungen</category>
			
			<author>Daniela.Ridder@wiwinf.uni-duisburg-essen.de</author>
			<pubDate>Wed, 18 Dec 2024 07:20:00 +0100</pubDate>
			
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