Donnerstag, 21 September 2017 13:00

Summer School zur internationalen Handelspolitik

America First, Brexit: In vielen Ländern steht die Globalisierung derzeit auf dem Prüfstand. Zudem wuchs der Welthandel in den letzten Jahren deutlich langsamer. Was bedeutet dies für die internationale Handelspolitik? Wer sind die Gewinner und Verlierer dieser Entwicklung? Diese Fragen stehen im Mittelpunkt der Ruhr Graduate Summer School, die zum 13. Mal an der Universität Duisburg-Essen (UDE) stattfindet.

Mit Hilfe allgemeiner Gleichgewichtsmodelle kann untersucht werden, wie handelspolitische Maßnahmen und die Globalisierung wirken: Mit ihnen können die volkswirtschaftlichen Kosten, der Nutzen für einzelne Länder sowie die Verlagerungs- und Verteilungswirkungen abgeschätzt werden. In der Summer School wird vermittelt, wie man diese anspruchsvollen Modelle mit Hilfe einer speziellen Software und internationalen Datensätzen nutzt.

Prof. Dr. Volker Clausen, Inhaber des Lehrstuhls für Internationale Wirtschaftsbeziehungen, hat für den einwöchigen Workshop erneut international renommierte Kollegen gewonnen: Edward Balistreri von der Iowa State University, Ames, und Christoph Böhringer von der Universität Oldenburg. Auch der Kreis der Gäste ist sehr international – sie kommen aus den USA, Großbritannien, Belgien, dem Kosovo, Saudi-Arabien und Deutschland.

„In diesem Jahr sind auch das britische Finanz- und Handelsministerium vertreten. Dies unterstreicht, wie sehr unser Diskussionsformat weltweit geschätzt wird. Sein Reiz liegt in der Mischung aus Grundlagenforschung und wissenschaftlicher Politikberatung“, so Prof. Clausen.

Die Veranstaltung findet in der Woche vom 25. bis zum 29. September statt. Sie  ist wieder ausgebucht und gehört zur Ruhr Graduate School of Economics. Dieses Promotionsprogramm in der Volkswirtschaftslehre wird gemeinsam von den Universitäten Bochum, Dortmund und Duisburg-Essen sowie dem RWI - Leibniz-Institut für Wirtschaftsforschung getragen.

Quelle: Pressemeldung der UDE