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 Mi, 17. Apr. 2019

Neues DFG-Projekt AkoFoop unter Beteiligung von paluno: Besser verbessern

Üben, üben, üben. So lernen viele Anfänger das Programmieren. Wie Computer sie dabei am besten unterstützen können, untersuchen Forscher vom Softwaretechnik-Institut paluno an der Universität Duisburg-Essen (UDE) gemeinsam mit ihren Didaktik-Kollegen von der TU München.

Die automatisierte Bewertung von Übungen und Prüfungsleistungen ist ein entscheidendes Mittel, um vielen Menschen eine gute Programmierausbildung zu ermöglichen: Sie kann einerseits Lehrpersonen an Schulen und Universitäten von der aufwändigen Korrekturarbeit entlasten, damit sie mehr Zeit für die eigentliche Kompetenzvermittlung haben. Andererseits ermöglicht sie Online-Angebote mit sehr hohen Teilnehmerzahlen, sogenannte MOOCs (Massive Open Online Courses).

Bisher zielte die Entwicklung von Systemen zur automatisierten Bewertung allerdings hauptsächlich auf eine möglichst umfassende Aufdeckung von Fehlern im Code. Doch um möglichst gut aus Fehlern zu lernen, ist didaktisch fundiertes Feedback ebenfalls wichtig – vor allem, wenn die automatisierte Bewertung das persönliche Feedback zum Teil ersetzen soll.

Im Projekt AkoFoop* wird daher die Grundlagenforschung an Systemen zur automatisierten Bewertung mit der Beforschung grundlegender Informatik-Kompetenzen verknüpft. Die beteiligten Forscher wollen analysieren, welche Kompetenzen für die objektorientierte Programmierung nötig sind und welche Defizite und Lernbarrieren häufig vorkommen.  Auf diesen Erkenntnissen aufbauend werden sie ein System entwickelt, das die individuellen Kompetenzen eines Lernenden anhand der eingegebenen Lösungsversuche von Programmieraufgaben misst. Das System soll dadurch in der Lage sein, wirkungsvolles Feedback zurückzugeben, damit Programmieranfänger ihre Kompetenzlücken selbständig schließen können.

Nähere Informationen finden Sie hier.