Mi., 04. Feb. 2026   Fuchs, Sandra

Neuer Spieleschrank im Postbüro – ein Angebot für Eltern an unserer Fakultät

Mit dem neuen Spieleschrank im Postbüro schafft das Gleichstellungsteam der Wirtschaftswissenschaftlichen Fakultät ein unkompliziertes Angebot für Beschäftigte und Gäste mit Kindern. Er steht beispielhaft für unser Verständnis von Vereinbarkeit: Kinder sollen im Hochschulalltag mitgedacht werden – und kleine, praktische Maßnahmen können dazu beitragen, den Arbeits- und Studienalltag von Familien spürbar zu erleichtern und unsere Fakultät als familienfreundlichen Ort weiter zu stärken.

Das Gleichstellungsteam freut sich, einen neuen Spieleschrank im Postbüro vorstellen zu dürfen: Eine Auswahl an altersgerechten Spielsachen, die Beschäftigte und Gäste mit ihren Kindern bei Bedarf unkompliziert ausleihen können. Ob für kurze Wartezeiten zwischen Besprechungen, während einer Sprechstunde oder bei spontanen Aufenthalten an der Fakultät – der Spieleschrank bietet eine einfache, praktische Möglichkeit, Kinder zeitweise spielerisch zu beschäftigen.

Vereinbarkeit von Familie und Beruf ist weit mehr als ein Schlagwort – sie ist ein zentraler Baustein einer gelebten, chancengerechten und zukunftsfähigen Arbeitskultur. Gerade in wissenschaftlichen Einrichtungen, in denen Menschen in unterschiedlichen Lebensphasen arbeiten und studieren, ist es wichtig, Rahmenbedingungen zu schaffen, die Familienaufgaben anerkennen und unterstützen.

1. Vereinbarkeit stärkt Zufriedenheit und Arbeitszufriedenheit

2. Kleine Angebote können große Wirkung haben

3. Vereinbarkeit unterstützt Chancengleichheit

Studien zeigen, dass familienfreundliche und flexible Arbeitsbedingungen deutlich mit höherer Arbeitszufriedenheit und stärkerer Bindung an den Arbeitgeber zusammenhängen. Beschäftigte, die ihre familiären Aufgaben mit ihrer beruflichen Tätigkeit besser vereinbaren können, fühlen sich entlasteter, wertgeschätzt und langfristig stärker mit ihrer Organisation verbunden.

Gleichzeitig ist Familienfreundlichkeit ein zentraler Faktor für die Attraktivität von Arbeitgeberinnen und Arbeitgebern – insbesondere für Eltern und Menschen mit Sorgeverantwortung. Die Möglichkeit, Beruf und Familie realistisch miteinander zu verbinden, beeinflusst sowohl die Entscheidung für einen Arbeitsplatz als auch die Bereitschaft, dauerhaft im Unternehmen oder in der Organisation zu bleiben.

Gerade im Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte – auch im Wissenschafts- und Hochschulbereich – sind verlässliche und sichtbare Vereinbarkeitsangebote daher ein wichtiger Baustein moderner Personal- und Organisationsentwicklung. Sie tragen dazu bei, Motivation, Zufriedenheit und Identifikation mit dem Arbeitsplatz zu stärken.

Während Maßnahmen wie flexible Arbeitszeiten oder betriebliche Kinderbetreuung viel Wirkung entfalten, können auch kleinere, unkomplizierte Angebote im Arbeitsumfeld – wie der Spieleschrank – dazu beitragen, den Alltag von Familien spürbar zu erleichtern. Sie senden ein klares Signal: Familien gehören zur Fakultät dazu und sind Teil unserer Gemeinschaft.

Ein familienfreundliches Umfeld hilft dabei, strukturelle Hürden abzubauen, die insbesondere Eltern – häufig Mütter – daran hindern, ihre Karriereziele zu verfolgen oder an ihrem Arbeitsplatz präsent zu bleiben. Eine offene, unterstützende Kultur kann helfen, die ungleiche Belastung durch Care-Arbeit zu verringern und gleiche Teilhabechancen für alle zu schaffen.

„Mit dem Spieleschrank wollen wir ein sichtbares, praktisches Zeichen setzen: An unserer Fakultät werden familiäre Belange ernst genommen. Es ist uns wichtig, ein Umfeld zu fördern, in dem Menschen mit Verantwortung für Kinder oder andere Angehörige sich willkommen und unterstützt fühlen.“ So das Gleichstellungsteam der Fakultät. „Wir freuen uns, wenn das Angebot gut angenommen wird und stehen für Rückfragen gern zur Verfüg“

Der Spieleschrank zeigt, dass Vereinbarkeit nicht nur auf dem Papier stehen muss, sondern im Alltag Raum findet – in kleinen wie in großen Dingen.