Dienstag, 07 Februar 2017 08:00

Internationaler Workshop anlässlich des 25. Jahrestages der Maastrichter Verträge

Am 16. und 17. Februar findet der internationale Workshop „Financial Globalization and its Spillovers – Monetary and Exchange Rate Policy in Times of Crises“ in Köln und Maastricht statt. Prof. Dr. Ansgar Belke ist einer der Hauptorganisatoren des Workshops, der auch von Studierenden der Universität Duisburg-Essen besucht wird. Die verschiedenen Vorträge international renommierter Wissenschaftler und Diskussionen im Rahmen des Workshops sollen einen Dialog zwischen internationalen Wissenschaftlern und Praktikern ermöglichen sowie auch die interessierte Öffentlichkeit über aktuelle Themen und die Zukunft der Europäischen Währungsunion informieren. Die Ergebnisse der Konferenz werden in der renommierten Fachzeitschrift „Journal of Banking & Finance“ als Sonderausgabe veröffentlicht.

Die Konferenz findet vor dem Hintergrund der Finanzkrise und den damit verbundenen Herausforderungen statt. In der Europäischen Währungsunion sind die Teilnehmerländer unterschiedlich stark von den Auswirkungen der Finanzkrise betroffen. Nichtsdestotrotz muss die Europäische Zentralbank eine gemeinsame Geldpolitik für alle Länder durchführen. Diese muss für Deutschland ebenso passen wie für Griechenland. Gleichzeitig hat die Globalisierung der Finanzmärkte dazu geführt, dass sich die Finanzströme zwischen Ländern verstärkt haben, dass die Schwankungen an den Finanzmärkte größer geworden sind und dass sich der Bedarf an internationaler Liquidität erhöht hat. Vor dem Hintergrund dieser Entwicklungen muss die Nachhaltigkeit der Europäischen Währungsunion kritisch evaluiert werden. Das Ergebnis ist essentiell für die Rolle Europas in einer Welt der vernetzten Finanzmärkte.

Der Workshop wird ermöglicht durch Mittel des Europäischen Jean Monnet-Programms, die von Prof. Dr. Ansgar Belke für die Universität Duisburg-Essen eingeworben wurden.


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