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 Mi, 10. Apr. 2019

Forschungskolleg: “Nachhaltige Energiesysteme im Quartier “ mit Beteiligung von Prof. Dr. Christoph Weber

Prof. Dr. Christoph Weber, Inhaber des Lehrstuhls für Energiewirtschaft, ist am Forschungskolleg „Nachhaltige Energiesysteme im Quartier“ beteiligt, das sich mit dem Thema auseinandersetzt, wie man die technische Umsetzung der Energieverteilung effizienter gestalten kann, um Strom zu sparen. Ein Ansatz wäre es, die technische Ausrüstung nicht nur auf ein Gebäude zu beschränken, sondern diese so zu gestalten, dass die Systeme ganze Gebäudekomplexe oder sogar ganze Quartiere miteinschließen würden.

Bis 2022 werden hierfür hochschul- und disziplinübergreifend 12 Promovierende betreut, die sich mit dieser Fragestellung auseinandersetzen.

Sie betrachten ganz unterschiedliche Dimensionen eines Quartiers: Wohnen, Arbeiten, Freizeit, baulich-räumliche Gegebenheiten, sozio-demografische Strukturen, ökonomischer und kulturell-historischer Kontext, technische Voraussetzungen oder auch rechtliche Rahmenbedingungen.

Es geht darum, Wirkungszusammenhänge besser zu verstehen, die die Energieeffizienz erhöhen können. Daraus sollen strategische Ansatzpunkte abgeleitet werden, wie sich die Maßnahmen auch in größeren räumlichen Zusammenhängen anstoßen und umsetzen lassen. Geeignete Untersuchungsräume für eine solche Fragestellung wären z.B. Duisburg-Wedau (Süd), Herten-Westerholt und Dortmund-Innenstadt West.

Das Kolleg kann sich auf die wissenschaftlichen Erkenntnisse und Erfahrungen der ersten Phase des Forschungskollegs „Energieeffizienz im Quartier“ stützen, das u.a. identifiziert hat, was die praktische Umsetzung von Energieeffizienzmaßnahmen hemmt. Nun stehen Transformationsstrategien und damit die Umsetzung auf der Agenda. Angesichts der wachsenden Bevölkerung erweitert sich der Fokus des Forschungskollegs auch auf Fragen des Flächenrecyclings, kollektive Nutzungen und neue Mobilitätskonzepte.

Zum Konsortium gehören die RWTH Aachen (Federführung), die Ruhr-Universität und die Hochschule Bochum, die Technische Universität Dortmund, die UDE sowie das Wuppertal Institut für Klima, Umwelt und Energie. In einem Beirat sind verschiedenste Akteure aus der Praxis beratend tätig. Fördergeber ist das NRW-Ministerium für Kultur und Wissenschaft.

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