Donnerstag, 31 August 2017 15:15

Digitale Bildung - Prof. Dr. Tobias Kollmann in einem Beitrag der Bundeszentrale für politische Bildung

In einem Meinungsbeitrag der Bundeszentrale für politische Bildung (bpb) vom 27.07.2017 plädiert Professor Dr. Tobias Kollmann, Lehrstuhlinhaber für E-Business und E-Entrepreneurship, für mehr wirtschaftliches und digitales Engagement im Bildungsbereich.

Viele Länder haben die Relevanz digitaler Bildung erkannt und arbeiten aktiv an der Umsetzung eines digitalen Lehrprogramms, das bereits Grundschülern den Umgang mit Informationstechnologien ermöglicht. Deutschland hingegen bereitet mit den aktuellen Lehrplänen nur sehr geringfügig auf die (Berufs)Welt vor, in der Digitalkompetenzen immer stärker gefragt werden. Auch an Hochschulen finden die Themen Digitalwirtschaft, digitale Transformation und digitales Unternehmertum (E-Entrepreneurship) keine ausreichende Berücksichtigung.

Um diese digitalen Wissenslücken zu schließen und dem resultierenden Mangel an Fachkräften in diesen Bereichen entgegenzuwirken, schlägt Professor Kollmann drei konkrete Lösungen vor:

  1. Die Einführung eines Schulfachs „Digitalkunde“ in der Grundschule, das digitale Kernkompetenzen vermittelt.
  2. Ein breiteres Angebot an vollständig digitalen Bildungsabschlüssen. Als Beispiel nannte Prof. Kollmann hier den virtuellen Weiterbildungsstudiengang Wirtschaftsinformatik (VAWi) mit dem Abschluss Master of Science.
  3. Kooperationen zwischen Bildungsinstituten und der Digitalwirtschaft, die Aus- und Weiterbildungsprogramme ermöglichen, in denen digitale Kompetenzen (zum Beispiel innerhalb eines „nicht-digitalen“ Studiums in Form von einzelnen Modulen) zusätzlich erworben werden können. Als Beispiel führt Professor Kollmann hier das Programm netSTART an, welches verschiedene Lehrformate zu digitalen Bereichen anbietet.

Mehr Informationen zu diesem Thema finden Sie in dem originalen Artikel der bpb