Mi., 08. Apr. 2026   Voß, Lotte

DAAD-Sonderausschreibung 2026: Hochschulkooperationen mit Syrien

Ein neues Förderprogramm des Deutscher Akademischer Austauschdienst unterstützt den Aufbau internationaler Kooperationen und eröffnet Perspektiven für Forschung und akademischen Austausch.

Der Deutscher Akademischer Austauschdienst (DAAD) hat die Sonderausschreibung „Projekte zur Anbahnung von Hochschulkooperationen mit Syrien 2026“ veröffentlicht. Ziel des Programms ist es, längerfristige Kooperationen auf Fachbereichs- und Institutsebene vorzubereiten und damit einen Beitrag zur strukturellen Weiterentwicklung von Partnerhochschulen zu leisten.

Gefördert werden insbesondere Anbahnungsreisen von Delegationen deutscher Hochschulen, um Kontakte zu potenziellen Partnerinstitutionen in Syrien aufzubauen und nachhaltige Kooperationen zu entwickeln. Perspektivisch sollen daraus weiterführende gemeinsame Förderprojekte entstehen, die auch zum akademischen Wiederaufbau Syriens beitragen können.

Antragsberechtigt sind staatliche und staatlich anerkannte deutsche Hochschulen sowie entsprechend anerkannte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen. Die Förderung richtet sich an Wissenschaftlerinnen aller Karrierestufen – von Promovierenden über Postdocs bis hin zu Professorinnen sowie an Hochschulmanagementpersonal.

Vor dem Hintergrund der aktuellen Lage in der Region weist der DAAD darauf hin, dass Projekte im Förderzeitraum von Mai bis Dezember 2026 gegebenenfalls auch in digitalen Formaten umgesetzt werden können.

Die Ausschreibung bietet auch für die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften Ansatzpunkte zur Weiterentwicklung internationaler Kooperationen und zur Stärkung globaler Forschungsbeziehungen.

Die Antragsfrist endet am 16. April 2026. Weitere Informationen zur Ausschreibung und Antragstellung sind über die Programmdatenbank des DAAD abrufbar:
www.daad.de/projektfoerderung