Montag, 20 März 2017 07:35

CrEST verbündet Software mit dem „Internet der Dinge“

Für die Industrie 4.0 sind sie unabkömmlich: Cyber-physische Systeme. Sie sorgen zum Beispiel dafür, dass sich das Werkstor hebt, sobald ein Lkw darauf zufährt. Wie sich bei Bedarf verschiedene solcher Systeme flexibel zusammenschließen können, erforscht das Software-Institut paluno der Universität Duisburg-Essen (UDE) zusammen mit 21 weiteren Partnern im Projekt „CrESt“ (Collaborative Embedded Systems). Gefördert wird es vom Bundesforschungsministerium mit 15 Millionen Euro für drei Jahre.
„Dynamische Systemverbünde sind das Rückgrat vieler Zukunftsvisionen“, sagt Dr. Thorsten Weyer von der Arbeitsgruppe Software Systems Engineering am paluno. Sie werden nicht nur in intelligenten Fabriken benötigt, sondern auch in der Medizintechnik, in smarten Häusern und Städten oder auch beim selbstfahrenden Auto: „Solche Systeme werden künftig zum Beispiel dabei helfen, zügig eine Rettungsgasse auf Autobahnen zu bilden.“

Die paluno-Wissenschaftler entwickelten bereits komplexe eingebettete Systeme, wie sie in Flugzeugen und Industrieanlagen eingesetzt werden. „Unsere Techniken, Methoden und Werkzeuge werden nun systematisch weiter vorangetrieben. Es geht vor allem darum, das spontane Vernetzen und den verlässlichen Betrieb in teilweise unbekannten Umgebungen zu ermöglichen.“

Weitere Informationen: sse.uni-due.de/aktuelles/artikel/neues-bmbf-verbundprojekt-crest-collaborative-embedded-systems/
Dr. Thorsten Weyer, Software Systems Engineering, Tel. 0201/183-4651, thorsten.weyer (at) paluno.uni-due.de

 

Quelle: Pressemitteilung der Universität Duisburg-Essen