WIWI: Aktuelle Meldungen https://www.wiwi.uni-due.de/ Aktuelle Meldungen für: Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Duisburg-Essen de WIWI: Aktuelle Meldungen https://www.wiwi.uni-due.de/ https://www.wiwi.uni-due.de/ Aktuelle Meldungen für: Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Duisburg-Essen TYPO3 - get.content.right http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss Mon, 14 Oct 2019 06:53:11 +0200 31. Oktober 2019: Von Blockchain bis Virtual Reality: Schnupperuni Informatik für Interessierte aus der Oberstufe https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/31-oktober-2019-von-blockchain-bis-virtual-reality-schnupperuni-informatik-fuer-interessierte-aus-der-oberstufe20511/ Das Institut für Informatik und Wirtschaftsinformatik bietet am Donnerstag, 31.10.2019, wieder eine Schnupperuni Informatik an. Interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe können hier erfahren, dass Informatik spannend und innovativ ist – und alles andere als trocken: es gibt Vorträge... Das Institut für Informatik und Wirtschaftsinformatik bietet am Donnerstag, 31.10.2019, wieder eine Schnupperuni Informatik an. Interessierte Schülerinnen und Schüler aus der Oberstufe können hier erfahren, dass Informatik spannend und innovativ ist – und alles andere als trocken: es gibt Vorträge zu Themen wie Cyberangriffen und Blockchain, und auch studentische Projekte wie Deep Video Augmentation werden vorgestellt.

Neben Informationen zu den informatikorientierten Studiengängen "Angewandte Informatik - Systems Engineering“ und "Lehramt Informatik“ gibt es an dem Tag auch Wissenswertes rund um die Universität und das Studieren allgemein. Des Weiteren berichten Studierende und Informatiker aus der Praxis, wie es ist, sich tagtäglich mit Informatik zu beschäftigen.

Das vollständige Programm finden Sie hier, eine Anmeldung über das Online-Anmeldeformular ist hier möglich.

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Studium & Lehre Daniela.Ridder@wiwinf.uni-duisburg-essen.de Mon, 14 Oct 2019 06:53:11 +0200
Effiziente Zahlungsprozesse für die Baubranche https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/effiziente-zahlungsprozesse-fuer-die-baubranche20499/ In keiner anderen Branche in Deutschland dauert es so lange, bis nach erfolgter Leistung gezahlt wird, wie im Bauwesen. Dieses hohe Insolvenzrisiko für kleine Betriebe, soll die Digitalisierung ändern. In einem neuen Verbundprojekt wird jetzt ein automatisches Zahlungsmanagement für die Baubranche... In keiner anderen Branche in Deutschland dauert es so lange, bis nach erfolgter Leistung gezahlt wird, wie im Bauwesen. Dieses hohe Insolvenzrisiko für kleine Betriebe, soll die Digitalisierung ändern. In einem neuen Verbundprojekt wird jetzt ein automatisches Zahlungsmanagement für die Baubranche entwickelt.

Das Bundeswirtschaftsministerium fördert BIMcontracts mit 2,46 Millionen Euro für drei Jahre; 610.000 Euro fließen an das Softwaretechnik-Institut paluno der UDE, 602.000 Euro an den Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen der Ruhr-Universität Bochum. Der IT-Dienstleister Adesso leitet das Konsortium.

Basis für das Zahlungsmanagement sollen digitale Bauwerksmodelle (Building Information Modeling BIM) und die Blockchain-Technologie in Verbindung mit Smart Contracts sein.

In der Bauindustrie arbeiten häufig viele Dienstleister – Ingenieure, Baufirmen, Handwerker, Subunternehmer, Gutachter, Projektmanager, Rechtsanwälte – gemeinsam an einem Auftrag und es kommt zu komplexen Vertragskonstellationen. Hakt es irgendwo im Prozess an einem Detail, kann sich die gesamte Zahlungskette verzögern. Durch das Verknüpfen verschiedener digitaler Technologien soll künftig gewährleistet werden, dass erbrachte Dienstleistungen umgehend bezahlt werden.

Alle am Bau beteiligten Akteure sollen Teil einer Blockchain sein. Dabei handelt es sich um eine digital abgebildete Transaktionskette, wobei einzelne hintereinander hängende Blöcke den einzelnen Transaktionen entsprechen. Jede dieser Transaktionen ist durch einen Smart Contract geregelt, also durch einen digitalen Vertrag, in dem die Leistungen vereinbart sind, die die beteiligten Akteure erbringen müssen, um ihr Geld zu erhalten.

Die Akteure sind über eine ID in dem digitalen System registriert und können auf einem mobilen Gerät direkt auf der Baustelle bestätigen, wenn sie eine Leistung erbracht haben. Das System benachrichtigt dann automatisch die Bauabnahme und der Prüfer kann den Auftrag als erledigt markieren oder Mängel melden – ebenfalls mit einer mobilen Anwendung. Fällige Rechnungen können dann automatisch zur Zahlung angewiesen werden.

Nach dem Blockchain-Prinzip bauen die einzelnen Transaktionen aufeinander auf. Eine spätere Transaktion ist nur möglich, wenn die vorausgehenden früheren Transaktionen als richtig bestätigt wurden.

Die Kollegen aus Essen erarbeiten die Software-Architektur der „BIMcontracts“ und Prozesse zur automatisierten Erstellung von projektspezifischen Smart-Contract-Netzwerken. Das Bochumer Forschungsteam vom Lehrstuhl für Informatik im Bauwesen entwickelt in dem Projekt digitale Abrechnungsmodelle für ein automatisiertes Zahlungs- und Vertragsmanagement.

Quelle: UDE

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Wed, 09 Oct 2019 07:35:08 +0200
F.A.Z.-Ökonomenranking: Zwei Professoren der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften unter den 100 einflussreichsten Ökonomen https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/faz-oekonomenranking-zwei-professoren-der-fakultaet-fuer-wirtschaftswissenschaften-unter-den-100-einflussreichsten-oekonomen20471/ Prof. Kollmann vom Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship und Prof. Wasem vom Lehrstuhl für Medizinmanagement sind im F.A.Z.-Ökonomenranking unter den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands. Bei der Ranglistenposition wurden von der F.A.Z. erstmals soziale Medien mit einbezogen,... Prof. Kollmann vom Lehrstuhl für E-Business und E-Entrepreneurship und Prof. Wasem vom Lehrstuhl für Medizinmanagement sind im F.A.Z.-Ökonomenranking unter den 100 einflussreichsten Ökonomen Deutschlands.

Bei der Ranglistenposition wurden von der F.A.Z. erstmals soziale Medien mit einbezogen, indem analysiert wurde, inwiefern der Ökonom Resonanz in sozialen Medien findet. Dies ergänzt die bisherigen Kriterien, die bewerten, ob ein Ökonom in der Wissenschaft Impulse gibt, die andere Forscher aufnehmen, inwiefern er in der Politik als Ratgeber geschätzt wird und inwiefern er Gehör in den Medien findet.   
 

Die Universität Duisburg-Essen ist mit fünf Ökonomen in dem Ranking vertreten.

Den F.A.Z. Artikel, der den Link zum Ranking beinhaltet, finden Sie hier.

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Thu, 26 Sep 2019 07:48:50 +0200
Werde Buddy für Studierende aus anderen Ländern! https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/werde-buddy-fuer-studierende-aus-anderen-laendern-20466/ Wie kaufe ich ein S-Bahn-Ticket zur Uni? Und wie funktioniert das hier in der Mensa? Was für Studierende der UDE selbstverständlich ist, kann für neue internationale Studierende schnell zur Herausforderung werden. Sie müssen sich in einer fremden Umgebung zurechtfinden und ihren Alltag weit weg von... Wie kaufe ich ein S-Bahn-Ticket zur Uni? Und wie funktioniert das hier in der Mensa? Was für Studierende der UDE selbstverständlich ist, kann für neue internationale Studierende schnell zur Herausforderung werden. Sie müssen sich in einer fremden Umgebung zurechtfinden und ihren Alltag weit weg von der Heimat meistern. Dabei können gerade zu Beginn Sprachbarrieren und auch unterschiedliche Mentalitäten und Gewohnheiten den Studienstart erschweren.

Hierfür bietet das Tutoren Service Center (TSC) auch im Wintersemester 2019/2020 wieder das Buddy-Programm an. Als Buddy (engl. für Kumpel) stehen Studierende der UDE neuankommenden internationalen Studierenden mit Rat und Tat zur Seite und engagieren sich als kultureller Mittler und Freund.

Dabei geht es sowohl um praktische Dinge, wie z.B. das Abholen vom Flughafen oder Bahnhof oder dem ersten Zurechtfinden an der UDE, als auch um kulturelle Begegnung. Natürlich soll auch der Spaß nicht zu kurz kommen. Während des Semesters organisiert das TSC ein vielfältiges Freizeit- und Kulturangebot, an dem Buddies teilnehmen können. Die Teilnahme am Buddy-Programm kann auch für das Zertifikat für internationale Kompetenz im Baustein „Interkulturelles Engagement" angerechnet werden.

Als Buddy sind keine speziellen Vorkenntnisse nötig. Teilnehmer*innen am Programm sollten aufgeschlossen und zuverlässig sein, sowie Interesse und Freude am Umgang mit Menschen aus anderen Kulturen haben. Zudem sollten Buddys gerade zu Beginn des Semesters Zeit haben, ihren „Kumpel" zu unterstützen. 

Weitere Informationen sowie das Anmeldeformular finden Sie unter http://tsc-due.org/buddy-programm/ 

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Studium & Lehre Wed, 25 Sep 2019 11:01:53 +0200
Business Process Innovation Award für paluno-Projekt https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/business-process-innovation-award-fuer-paluno-projekt20446/ Dr. Andreas Metzger vom Lehrstuhl für Software Systems Engineering stellte Anfang des Monats im „Call for Industry Forum“ das „duisport Terminal Productivity Cockpit“ vor, das im Rahmen des europäischen Big-Data-Leuchtturmprojekts „TransformingTransport“ entwickelt wurde. Die Arbeit wurde bei der... Dr. Andreas Metzger vom Lehrstuhl für Software Systems Engineering stellte Anfang des Monats im „Call for Industry Forum“ das „duisport Terminal Productivity Cockpit“ vor, das im Rahmen des europäischen Big-Data-Leuchtturmprojekts „TransformingTransport“ entwickelt wurde. Die Arbeit wurde bei der BPM 2019 in Wien mit dem Business Process Innovation Award ausgezeichnet. Die BPM bringt jährlich Forscher und Praktiker aus der ganzen Welt zusammen, um sich über das breite Feld des Business Process Managements auszutauschen und sich zu vernetzen.

Die Folien der Präsentation von Dr. Andreas Metzger (paluno), Johannes Franke und Thomas Jansen (beide duisport AG) können Sie hier sehen.

Nähere Informationen finden Sie hier.

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Mon, 23 Sep 2019 10:02:11 +0200
Prof. Dr. Volker Gruhn als 1st Keynote Speaker auf der SOMET 2019 https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/prof-dr-volker-gruhn-als-1st-keynote-speaker-auf-der-somet-201920435/ Prof. Dr. Volker Gruhn vom Lehrstuhl für Software Engineering ist dieses Jahr als Keynote Speaker mit dem Vortragstitel Beyond Information Systems: Engineering Integrated Systems Based on Machine Learning and 5G bei der SOMET 2019 eingeladen. Ausführliche Informationen zur Keynote finden Sie... Prof. Dr. Volker Gruhn vom Lehrstuhl für Software Engineering ist dieses Jahr als Keynote Speaker mit  dem Vortragstitel Beyond Information Systems: Engineering Integrated Systems Based on Machine Learning and 5G bei der SOMET 2019 eingeladen. Ausführliche Informationen zur Keynote finden Sie hier. Darüber hinaus ist auch SE-Mitarbeiterin Julia Hermann mit einem Beitrag vertreten. Die mittlerweile 18. „International Conference on Intelligent Software Methodologies, Tools and Techniques“, die vom 23. bis 25. September 2019 in Malaysia stattfindet, beleuchtet und reflektiert den Stand der Technik und die neuen Trends bei Softwaremethoden, -tools und –techniken. Im Fokus stehen Innovationen, Kontroversen und Herausforderungen, denen sich die Software-Engineering-Community heute gegenübersieht.

Weitere Informationen finden Sie hier.

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Wed, 18 Sep 2019 10:00:44 +0200
Absolventenfeier der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/absolventenfeier-der-fakultaet-fuer-wirtschaftswissenschaften20418/ Am Freitag, den 30. August 2019, fand die zweite Absolventenfeier dieses Jahres statt. Nach dem feierlichen Einzug der Absolventinnen und Absolventen folgte die Eröffnung der Veranstaltung durch den Dekan der Fakultät, Prof. Dr.-Ing. Erwin Rathgeb. Anschließend gab es eine informative Rede von Dr.... Am Freitag, den 30. August 2019, fand die zweite Absolventenfeier dieses Jahres statt. Nach dem feierlichen Einzug der Absolventinnen und Absolventen folgte die Eröffnung der Veranstaltung durch den Dekan der Fakultät, Prof. Dr.-Ing. Erwin Rathgeb. Anschließend gab es eine informative Rede von Dr. Harald Loy, stellvertretender Leiter im Stab der Präsidentin der Hauptverwaltung NRW der Deutschen Bundesbank.

In diesem Jahr erhielten rund 60 Absolventen und Absolventinnen in einer feierlichen Atmosphäre die Glückwünsche zu ihrem bestandenen Abschluss. Für die Musik sorgten Rahel Budde und Tilman Wolf von der Folkwang Universität der Künste. Wie in den Vorjahren wurden auch im Rahmen dieser Absolventenfeier die besten Absolventen und Absolventinnen vom Alumni-Verein geehrt. Ihren Ausklang fand die Feier bei einem geselligen Sektempfang im Foyer des alten Audimax.

Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften gratuliert allen Absolventen und Absolventinnen zu ihrem bestandenen Abschluss.

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Tue, 10 Sep 2019 08:45:31 +0200
Energiepolitik – Das brandaktuelle Thema der Summer School https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/energiepolitik-das-brandaktuelle-thema-der-summer-school20415/ Wie passen nationale Energiepolitik und europäischer Emissionshandel zusammen? Und wie lassen sich die erneuerbaren Energien im EU-Strommarkt fördern? Die diesjährige Ruhr Graduate Summer School vom 9. bis 13. September an der UDE steht ganz im Namen der Energiewende. Für diese wichtige... Wie passen nationale Energiepolitik und europäischer Emissionshandel zusammen? Und wie lassen sich die erneuerbaren Energien im EU-Strommarkt fördern?
Die diesjährige Ruhr Graduate Summer School vom 9. bis 13. September an der UDE steht ganz im Namen der Energiewende. Für diese wichtige Veranstaltung hat
Prof. Dr. Volker Clausen vom Lehrstuhl für Volkswirtschaftslehre den weltweit gefragten Experten Prof. Christoph Böhringer der Universität Oldenburg gewinnen können. „Wenn die Wirkungen energiepolitischer Maßnahmen untersucht werden, kommt man an ihm so leicht nicht vorbei“, sagt Prof. Clausen. Böhringer hat wegweisende Studien veröffentlicht und detaillierte Modelle entwickelt, „mit denen beispielsweise die Folgen einer CO2-Steuer auf die Branchenstruktur, die Beschäftigung aber auch auf die Einkommensverteilung analysiert werden können“, so Clausen weiter.

Nähere Informationen finden Sie hier.

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Mon, 09 Sep 2019 11:04:13 +0200
Schwedens Grundschulen: Mehr Unterricht hilft https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/schwedens-grundschulen-mehr-unterricht-hilft20388/ Wer ab der ersten Klasse länger die Schulbank drückt, verdient später mehr Geld. Das haben die Ökonomen Prof. Dr. Martin Karlsson und Nina Schwarz für Schweden herausgefunden. Sie haben mit schwedischen Kollegen zwei historische Schulreformen in dem skandinavischen Land analysiert. Ihre Ergebnisse,... Wer ab der ersten Klasse länger die Schulbank drückt, verdient später mehr Geld. Das haben die Ökonomen Prof. Dr. Martin Karlsson und Nina Schwarz für Schweden herausgefunden. Sie haben mit schwedischen Kollegen zwei historische Schulreformen in dem skandinavischen Land analysiert. Ihre Ergebnisse, die auch interessant für Deutschland sein dürften, erscheinen demnächst im Journal of the European Economic Association.

Ziel der beiden Reformen im frühen 20. Jahrhundert war, die Bildung an Schwedens Grundschulen zu verbessern, indem man die Pflicht-Schulzeit verlängerte – und das gleich zwei Mal: Zunächst wurde der Unterricht von 34,5 auf 39 Wochen pro Schuljahr ausgeweitet, später mussten die Kinder dann sieben statt sechs Klassen absolvieren. Da die Lehrpläne unverändert blieben, wurde der Unterricht deutlich entzerrt.

„Strukturell können die damaligen Grundschulreformen als historischer Gegensatz zum heutigen G8 in Deutschland gesehen werden, wo der Unterrichtsstoff in den Gymnasien ja gekürzt wurde“, sagt Professor Karlsson.

Wie wirkten sich die Reformen in Schweden aus? Die Autoren kamen zu erstaunlichen Ergebnissen: Mehr Unterrichtswochen ab der ersten Klasse erhöhen das spätere Einkommen um fünf Prozent. Ein zusätzliches Schuljahr am Ende der Grundschulzeit bringt hingegen nur zwei Prozent.

Insbesondere Frauen profitierten durch den frühzeitig ausgeweiteten Unterricht. Sie entschieden sich öfter für gut bezahlte Berufe, in denen auch theoretische Fähigkeiten benötigt werden. „Das kann damit zusammenhängen, dass sie durch die frühe Förderung in der Schule abstraktes Denken eher und besser gelernt haben“, erklärt Nina Schwarz. Deshalb könne es in Hinblick auf das spätere Arbeitsleben sehr wirkungsvoll sein, Kindern in den ersten Schuljahren mehr Zeit zum Lernen einzuräumen.

Für die Untersuchung analysierten die Forscher u.a. die individuellen Einkommens- und Beschäftigungsdaten von Personen, die in den 1930er Jahren geboren wurden. Die ermittelten Ergebnisse beziehen sich damit auf einen Zeitraum von siebzig bis achtzig Jahren.


Nähere Informationen finden Sie hier.

Quelle: UDE
 

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Thu, 29 Aug 2019 08:58:04 +0200
DFG-Projekt zu biometrischer Authentifizierung: Körperreaktion als Passwort https://www.wiwi.uni-due.de//news/einzelansicht/dfg-projekt-zu-biometrischer-authentifizierung-koerperreaktion-als-passwort20387/ Passwort vergessen? Das kennt wahrscheinlich jeder. Sich per Fingerabdruck oder Iris-Scan zu authentifizieren, ist eine praktische Alternative. Doch auch biometrische Verfahren haben Nachteile, weil die Körpermerkmale nicht änderbar sind und man sie offen mit sich herumträgt. Am... Passwort vergessen? Das kennt wahrscheinlich jeder. Sich per Fingerabdruck oder Iris-Scan zu authentifizieren, ist eine praktische Alternative. Doch auch biometrische Verfahren haben Nachteile, weil die Körpermerkmale nicht änderbar sind und man sie offen mit sich herumträgt. Am Softwaretechnik-Institut paluno der UDE wird ein neuer Ansatz erforscht, der Biometrie und Passwort-Schutz kombiniert. Das Projekt wird von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) über drei Jahre mit 357.800 Euro gefördert.

Die Forscher der Arbeitsgruppe Human-Computer-Interaction nehmen in diesem Vorhaben eine neue Klasse biometrischer Authentifizierungsverfahren in den Fokus: die Funktionale Biometrie. Hierbei erzeugt das System, an dem sich eine Person anmelden will, ein Eingangssignal und überträgt es auf den Körper. Dieses Signal kann ein auditiver, elektrischer oder haptischer Reiz sein, der eine nutzerspezifische Reaktion auslöst. Wenn z.B. Schall über eine Datenbrille in den Schädel gegeben wird, verändern die Schädelknochen ihn auf eine charakteristische Weise. Das veränderte Schallsignal kann gemessen und mit einer zuvor gespeicherten Reaktion verglichen werden.

So wird also mit dem Körper des Nutzers ein biometrisches Passwort erzeugt. Professor Dr. Stefan Schneegaß sagt über den Vorteil dieser Technik: „Die Körperreaktion ist wie der Fingerabdruck von Person zu Person verschieden. Allerdings hinterlässt sie nicht überall Spuren, die für jeden zugänglich sind.“

Ziel seines Projektes ist es, den Gestaltungsraum von funktional biometrischen Ansätzen zu untersuchen und außerdem zu testen, welche Sensoren und Aktoren sich prinzipiell zur Authentifizierung an Computern oder Smartphones eignen. Außerdem wollen die Wissenschaftler Modelle und Algorithmen für Forschungsdemonstratoren entwickeln, an denen sich Probanden automatisch authentifizieren können.

Quelle: UDE

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Wed, 28 Aug 2019 07:42:36 +0200