<?xml version="1.0" encoding="utf-8"?><rss version="2.0" xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"><channel><title>Fakultät für Wirtschaftswissenschaften: Aktuelle Meldungen</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/</link><description>Aktuelle Meldungen für: Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Duisburg-Essen</description><language>de</language><image><title>Fakultät für Wirtschaftswissenschaften: Aktuelle Meldungen</title><url>https://www.wiwi.uni-due.de/_assets/668c50b535e01f6634188d2976d2bf4d/Images/ude-logo.png</url><link>https://www.wiwi.uni-due.de/</link><description>Aktuelle Meldungen für: Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, Universität Duisburg-Essen</description></image><generator>TYPO3 - get.content.right</generator><docs>http://blogs.law.harvard.edu/tech/rss</docs><lastBuildDate>Mon, 05 Oct 2026 11:04:18 +0200</lastBuildDate><item><title>Spielend lernen: Was Brettspiele in der Lehre leisten können</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25714</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25714</guid><description>Spielen und Lernen – passt das zusammen? Sehr gut sogar. Denn wer spielt, muss Entscheidungen treffen, Strategien entwickeln, Regeln verstehen, mit anderen interagieren und auf neue Situationen reagieren. Brettspiele können damit weit mehr sein als Unterhaltung: Richtig eingesetzt, eröffnen sie...</description><content:encoded><![CDATA[<p>Spielen und Lernen – passt das zusammen? Sehr gut sogar. Denn wer spielt, muss Entscheidungen treffen, Strategien entwickeln, Regeln verstehen, mit anderen interagieren und auf neue Situationen reagieren. Brettspiele können damit weit mehr sein als Unterhaltung: Richtig eingesetzt, eröffnen sie...</p><p>Welche Möglichkeiten daraus für Schule, Hochschule und andere Bildungskontexte entstehen, steht am 21. Oktober 2026 im Mittelpunkt der Fachkonferenz „Präludo – Brettspiele zum Kompetenzerwerb“ in Essen. Mitorganisiert wird die Veranstaltung von Prof. Dr. Erwin Amann, Dekan der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften und Professor für Mikroökonomik an der Universität Duisburg-Essen.</p><p>Dass ausgerechnet ein Wirtschaftswissenschaftler eine Konferenz über Brettspiele mitorganisiert, ist dabei weniger ungewöhnlich, als es zunächst klingt. Spiele spielen auch in Amanns wissenschaftlicher Arbeit und Lehre eine Rolle – wenn auch in einem anderen Sinne: Zu seinen Forschungsschwerpunkten gehört die Spieltheorie, die strategische Entscheidungen und die Interaktion verschiedener Akteure untersucht. An unserer Fakultät lehrt er unter anderem die „Einführung in die Spieltheorie“.</p><p>Bei „Präludo“ wechselt nun die Perspektive: Nicht das Spiel als Modell strategischer Entscheidungen, sondern das Brettspiel als Lerninstrument steht im Mittelpunkt.</p><p>Denn spielbasierte Lernsettings können Lernende aktivieren und dazu anregen, selbst auszuprobieren, Entscheidungen zu treffen und deren Folgen unmittelbar zu erleben. Neben fachlichem Wissen können dabei beispielsweise Problemlösefähigkeit, Kommunikation, Kooperation oder strategisches Denken angesprochen werden. Gleichzeitig bieten Spiele einen geschützten Raum zum Experimentieren: Eine Entscheidung darf auch einmal nicht funktionieren – die nächste Runde bietet eine neue Chance.</p><p>Genau hier setzt „Präludo“ an. Die Fachkonferenz bringt Forschung, Kompetenzmessung und pädagogische Praxis zusammen und schafft Austausch zwischen Wissenschaft, Hochschullehre und Bildungspraxis. Im Zentrum steht die Frage, wie Brettspiele gezielt zum Kompetenzerwerb eingesetzt werden können.</p><p>Für Wissenschaftler, Lehrende, (Lehramts)studierende, Menschen aus der schulischen Praxis und weitere Interessierte bietet die Veranstaltung damit eine besondere Gelegenheit,&nbsp;über den Tellerrand des Studiums hinauszublicken und Impulse für die eigene spätere Unterrichtspraxis mitzunehmen.&nbsp;</p><p><strong>Präludo – Wissenschaft im Vorfeld der Spiele-Tage: Brettspiele zum Kompetenzerwerb</strong></p><p>???? 21. Oktober 2026, 13:30–20:00 Uhr<br>???? College for Social Sciences and Humanities, Essen<br>???? Teilnahmebeitrag: 5 Euro zugunsten von „Schule und Spiel“</p><p>Weitere Informationen und Anmeldung gibt es beim College for Social Sciences and Humanities: <a href="https://www.college-uaruhr.de/news-events/events/event-detail/praeludo-brettspiele-kompetenzerwerb">www.college-uaruhr.de/news-events/events/event-detail/praeludo-brettspiele-kompetenzerwerb</a></p>]]></content:encoded><category>Prospective Students</category><category>Students</category><category>Events</category><author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author><pubDate>Mon, 05 Oct 2026 11:04:18 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Brettspiele_in_der_Lehre.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item><item><title>Wie gelingt die Wärmewende in Ballungsräumen?</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25698</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25698</guid><description>Wie geht es nach der kommunalen Wärmeplanung weiter? Welche Rolle können Wärmepumpen im Gebäudebestand spielen? Und was bedeuten aktuelle gesetzliche Entwicklungen für die praktische Umsetzung der Wärmewende? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Workshop „Wärmewende in Ballungsräumen: Wie kommen...</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie geht es nach der kommunalen Wärmeplanung weiter? Welche Rolle können Wärmepumpen im Gebäudebestand spielen? Und was bedeuten aktuelle gesetzliche Entwicklungen für die praktische Umsetzung der Wärmewende? Mit diesen Fragen beschäftigt sich der Workshop „Wärmewende in Ballungsräumen: Wie kommen...</p><p>&nbsp;Die Veranstaltung findet im Rahmen des Forschungsprojekts <strong>KliWinBa – Klimaneutrale Wärme in industriell geprägten Ballungsräumen</strong> statt.</p><p>Nachdem beim ersten Workshop die grundlegenden Herausforderungen und Chancen der Wärmewende in städtischen Ballungsräumen im Mittelpunkt standen, richtet sich der Blick nun auf die Umsetzung. Expert aus Wissenschaft und Praxis geben Einblicke in aktuelle Forschung und konkrete Projekte.</p><p>Thematisch geht es unter anderem um die Umsetzung der kommunalen Wärmeplanung in Nordrhein-Westfalen, den Einsatz von Wärmepumpen in großen Bestandsgebäuden sowie aktuelle rechtliche Rahmenbedingungen. Auch das im Projekt KliWinBa entwickelte Tool zum Vergleich verschiedener Heizsysteme wird vorgestellt.</p><p>Am Nachmittag stehen Austausch und Diskussion im Mittelpunkt: In Breakout-Sessions können die Teilnehmenden die Themen Wärmepumpen im Gebäudebestand, rechtliche Rahmenbedingungen und kommunale Wärmeplanung vertiefen und gemeinsam diskutieren, welche Schritte für die Wärmewende jetzt notwendig sind.</p><p><strong>Termin:</strong> Dienstag, 6. Oktober 2026, 9:00–16:00 Uhr<br><strong>Ort:</strong> Glaspavillon, Campus Essen<br><strong>Teilnahme:</strong> kostenfrei<br><strong>Anmeldung:</strong> bis 30. September 2026</p><p>Weitere Informationen, das vollständige Programm und die Anmeldung finden Sie auf der Veranstaltungsseite des Projekts KliWinBa:https://kliwinba.wiwi.uni-due.de/veranstaltungen/workshop-waermewende-in-ballungsraeumen-teil-2/</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Research</category><category>Students</category><category>Top-News</category><category>Events</category><author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author><pubDate>Mon, 28 Sep 2026 14:18:23 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Waermewende_in_Ballungsraeumen.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item><item><title>Statistische Woche 2026: Rund 400 Fachleute zu Gast am Campus Essen</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25696</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25696</guid><description>Vier Tage im Zeichen von Daten, Methoden und wissenschaftlichem Austausch: Vom 8. bis 11. September war die Universität Duisburg-Essen Gastgeberin der Statistischen Woche 2026. Rund 400 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland und darüber hinaus kamen am Campus Essen zusammen, um aktuelle...</description><content:encoded><![CDATA[<p>Vier Tage im Zeichen von Daten, Methoden und wissenschaftlichem Austausch: Vom 8. bis 11. September war die Universität Duisburg-Essen Gastgeberin der Statistischen Woche 2026. Rund 400 Teilnehmer*innen aus ganz Deutschland und darüber hinaus kamen am Campus Essen zusammen, um aktuelle...</p><p>Wie relevant Statistik weit über die Wissenschaft hinaus ist, betonte auch Essens Erste Bürgermeisterin bei der Begrüßung der Gäste: „Statistik? Für viele ein Randthema. Für eine Stadt wie Essen unverzichtbar. Denn Statistik liefert Daten: Wie entwickelt sich unsere Stadt? Wo brauchen wir mehr Wohnraum? Wie verändern sich Arbeitsmarkt und Bevölkerung? Wo stehen wir bei Energie und Gesundheit?“</p><p>Diese Bandbreite spiegelte sich auch im wissenschaftlichen Programm wider. Die Beiträge und Diskussionen beschäftigten sich unter anderem mit Energie, Data Science, dem Unterschied zwischen Korrelation und Kausalität, Finanzmärkten, Arbeitsmarkt, Zensus sowie zahlreichen weiteren Anwendungsfeldern statistischer Methoden.</p><p>Für wissenschaftliche Impulse sorgten sowohl etablierte Wissenschaftler*innen als auch zahlreiche Nachwuchsforschende. Zu den Keynote Speakern gehörten Jonas Peters, Pierre Pinson und Monica Pratesi. Neben den Vorträgen boten zahlreiche Sessions und weitere Formate Gelegenheit für intensive Diskussionen und den fachlichen Austausch.</p><p>Auch abseits des wissenschaftlichen Programms zeigte sich Essen als Gastgeberstadt: Exkursionen und Führungen führten die Teilnehmer*innen unter anderem zur Zeche Zollverein und an weitere Orte der Stadt. Beim Conference Dinner in der Weststadthalle blieb zudem viel Raum für Gespräche und Vernetzung. Das Rahmenprogramm und die Betreuung vor Ort stießen bei den Gästen auf viel positive Resonanz.</p><p>Organisiert wurde die Statistische Woche in Essen von Prof. Dr. Christoph Hanck, Inhaber des Lehrstuhls für Ökonometrie an der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften, gemeinsam mit einem engagierten Team vor Ort. Nach vier intensiven Konferenztagen fiel die Bilanz entsprechend positiv aus: Neben einem vielfältigen wissenschaftlichen Programm und zahlreichen engagierten Diskussionen waren es vor allem die persönlichen Begegnungen und der Austausch zwischen Wissenschaftler*innen unterschiedlicher Karrierestufen, die die Statistische Woche 2026 prägten.</p><p>Mit rund 400 Gästen war die Statistische Woche damit nicht nur eine der größeren wissenschaftlichen Veranstaltungen am Campus Essen in diesem Jahr, sondern auch eine Gelegenheit, die Universität und den Wissenschaftsstandort Essen einem internationalen Fachpublikum zu präsentieren.</p>]]></content:encoded><category>Research</category><category>Students</category><category>Top-News</category><category>Events</category><author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author><pubDate>Mon, 28 Sep 2026 10:22:00 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Kopie_von_Verlosung__1080_x_1080_px_.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item><item><title>HEPARD startet internationale Online-Seminarreihe</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25689</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25689</guid><description>Mehr als 130 Forschende aus aller Welt haben sich bereits für die neue HEPARD Online Research Seminar Series angemeldet. Die vom EU-geförderten Marie-Skłodowska-Curie Doctoral Network HEPARD organisierte Reihe bringt renommierte Wissenschaftler aus der Gesundheitsökonomik zusammen und steht allen...</description><content:encoded><![CDATA[<p>Mehr als 130 Forschende aus aller Welt haben sich bereits für die neue HEPARD Online Research Seminar Series angemeldet. Die vom EU-geförderten Marie-Skłodowska-Curie Doctoral Network HEPARD organisierte Reihe bringt renommierte Wissenschaftler aus der Gesundheitsökonomik zusammen und steht allen...</p><p>Mit großer internationaler Resonanz ist im September die neue <strong>HEPARD Online Research Seminar Series</strong> gestartet. Organisiert wird die Reihe im Rahmen von <strong>HEPARD (Health Economic Policy Advice with Real-World Data)</strong>, einem EU-geförderten Marie-Skłodowska-Curie Doctoral Network.</p><p>Bereits zum Start hatten sich mehr als 130 Teilnehmende aus Europa, Nordamerika, Asien, Australien, Afrika und Lateinamerika angemeldet. Vertreten sind Forschende zahlreicher internationaler Universitäten und Forschungseinrichtungen, darunter Harvard University, Dartmouth College, University of Pennsylvania, UCLA, University of Wisconsin–Madison, London School of Economics and Political Science (LSE), University College London (UCL), Erasmus University Rotterdam, University of Copenhagen, KU Leuven, Uppsala University und das ZEW – Leibniz-Zentrum für Europäische Wirtschaftsforschung.</p><p>Den Auftakt der Seminarreihe machte am <strong>18. September 2026 Adriana Lleras-Muney von der UCLA</strong>. Bis April 2027 folgen sieben weitere Termine mit international renommierten Forschenden:</p><ul><li data-list-item-id="ef3447df9f3da3ee1bd3de91fabcea226"><strong>16. Oktober 2026:</strong> Holger Strulik, University of Göttingen</li><li data-list-item-id="e5cd90dd4f278adabbbb7d799df664089"><strong>20. November 2026:</strong> Owen O’Donnell, Erasmus University Rotterdam</li><li data-list-item-id="e768d67795cadedf1ebe4068edecd19ec"><strong>18. Dezember 2026:</strong> Anupam B. Jena, Harvard University</li><li data-list-item-id="e0584e77cf2147a047c184458a870eeab"><strong>15. Januar 2027:</strong> Davide Dragone, University of Bologna</li><li data-list-item-id="e91f6844597b55080c1c687fc80a0f98d"><strong>19. Februar 2027:</strong> Manasvini Singh, Carnegie Mellon University</li><li data-list-item-id="eb881b95ae73c3205bb3e16fb49281fc0"><strong>19. März 2027:</strong> Sonia Bhalotra, University of Warwick</li><li data-list-item-id="e4823fe54d1934e0085044d59e145da5b"><strong>16. April 2027:</strong> Mariacristina De Nardi, University of Minnesota</li></ul><p>Die <strong>HEPARD Online Research Seminar Series</strong> ist offen für alle Interessierten und findet online via Zoom statt. Eine Registrierung ist weiterhin möglich. Nach der Anmeldung erhalten die Teilnehmenden die Zugangsdaten zu den Seminaren.</p><p><strong>Weitere Informationen und Anmeldung finden sich </strong><a href="https://goek.wiwi.uni-due.de/en/research/hepard/registration-for-the-hepard-online-research-seminar-series/?utm_source=chatgpt.com"><strong>hier</strong></a><strong>.</strong></p>]]></content:encoded><category>Research</category><category>Top-News</category><category>Events</category><author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author><pubDate>Mon, 21 Sep 2026 14:20:13 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de//fileadmin/fileupload/WIWI/Herperd_Online_seminar.png" length ="470726" type="" /><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Herperd_Online_seminar.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item><item><title>„Gut genug“ für eine Promotion?</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25656</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25656</guid><description>Viele Studierende zweifeln, ob sie das Zeug für eine Promotion haben. Doch woran entscheidet sich eigentlich, ob eine Promotion der richtige Weg ist? Verena Bauernschmidt hat ihre Promotion an unserer Fakultät gerade abgeschlossen. Ihr Weg zeigt: Die Entscheidung für eine Promotion muss nicht schon...</description><content:encoded><![CDATA[<p>Viele Studierende zweifeln, ob sie das Zeug für eine Promotion haben. Doch woran entscheidet sich eigentlich, ob eine Promotion der richtige Weg ist? Verena Bauernschmidt hat ihre Promotion an unserer Fakultät gerade abgeschlossen. Ihr Weg zeigt: Die Entscheidung für eine Promotion muss nicht schon...</p><p>Was kommt eigentlich nach dem Studium? Für manche Absolvent*innen führt der nächste Schritt direkt in ein Unternehmen, eine Behörde oder eine Organisation. Andere entscheiden sich dafür, noch tiefer in ein Thema einzusteigen und zu promovieren. Eine Promotion bedeutet, über mehrere Jahre eigenständig wissenschaftlich zu arbeiten und mit der Dissertation einen eigenen Beitrag zur Forschung zu leisten.&nbsp;</p><p>Der Weg dorthin kann sehr unterschiedlich aussehen. Manche wissen schon während des Studiums, dass sie in der Wissenschaft bleiben möchten. Andere entdecken die Forschung erst später für sich oder kehren nach einigen Jahren Berufserfahrung an die Universität zurück. Und längst nicht alle, die grundsätzlich Freude am wissenschaftlichen Arbeiten haben, sehen sich selbst sofort als zukünftige Doktorand*innen.</p><p>Muss ich schon im Studium wissen, dass ich promovieren möchte? Bei Verena Bauernschmidt war das jedenfalls nicht so. Während ihres Studiums an der Ruhr-Universität Bochum arbeitete sie als Hilfskraft an einem Lehrstuhl. Datenauswertungen und das Lesen empirischer Paper machten ihr Spaß und gegen Ende des Studiums hätte sie sich dort sogar auf eine Promotionsstelle bewerben können.&nbsp;Trotzdem entschied sie sich zunächst dagegen. Sie konnte sich damals weder vorstellen, vor vielen Studierenden zu stehen und zu lehren, noch fühlte sie sich „gut genug“ für die Forschung.</p><p>Eine Rolle spielte dabei auch, wie wenig sichtbar eine Promotion für sie bis dahin als mögliche berufliche Option gewesen war. Verena kommt aus einem nicht akademischen Haushalt und auch in ihrem Freund*innenkreis gab es zu diesem Zeitpunkt keine Berührungspunkte mit Promotionen. Was eine Promotion konkret bedeutet, welche Anforderungen damit verbunden sind und welche beruflichen Wege danach offenstehen, war für sie schwer einzuschätzen.</p><p>Sie entschied sich deshalb nach dem Studium zunächst für einen anderen Weg und arbeitete einige Jahre außerhalb der Universität – weiterhin mit Bezug zur Datenauswertung. Das Interesse am wissenschaftlichen Arbeiten blieb jedoch. Mit mehr Berufserfahrung und Selbstvertrauen kehrte sie schließlich an die Universität zurück und begann ihre Promotion.&nbsp;Ihr Beispiel zeigt auch: Die Entscheidung für oder gegen eine Promotion muss nicht zu einem bestimmten Zeitpunkt fallen. Wer nach dem Studium zunächst Berufserfahrung sammelt, verbaut sich damit nicht automatisch den Weg zurück in die Wissenschaft.</p><p>Was bedeutet es eigentlich, zu promovieren? Wer promoviert, beschäftigt sich über einen längeren Zeitraum intensiv mit einer wissenschaftlichen Fragestellung. Das bedeutet recherchieren, Daten erheben und auswerten, Ergebnisse einordnen, Texte schreiben, die eigene Forschung präsentieren und sich immer wieder der Diskussion mit anderen Wissenschaftler*innen stellen.</p><p>Verena untersuchte in ihrer Dissertation aus sozialpsychologischer Perspektive, was Menschen dazu bringt – oder davon abhält –, sich umweltfreundlich zu verhalten. In vier empirischen Arbeiten beschäftigte sie sich beispielsweise damit, unter welchen Bedingungen Informationen eine moralische Verpflichtung hervorrufen können, umweltfreundlichere Produkte zu kaufen, oder wie sich Umweltaktivist<i>innen und umweltfreundliche Konsument</i>innen hinsichtlich ihrer Motivation und ihres Verhaltens unterscheiden.</p><p>Das eigene Forschungsthema über mehrere Jahre hinweg aus ganz unterschiedlichen Perspektiven zu betrachten, kann reizvoll sein. Gleichzeitig gehört zu einer Promotion aber auch, dass Forschung nicht immer so funktioniert wie geplant. Gehören Zweifel also zu einer Promotion dazu?</p><p>Forschungsfragen verändern sich, Ergebnisse fallen anders aus als erwartet, Paper werden abgelehnt und die eigene Arbeit wird immer wieder kritisch diskutiert. Gerade wer darüber nachdenkt zu promovieren, sollte deshalb nicht nur die fachliche Seite im Blick haben. Eine Promotion verlangt auch Ausdauer und die Fähigkeit, mit Unsicherheit und Rückschlägen umzugehen.&nbsp;Dass selbst eine sehr erfolgreiche Promotion nicht bedeutet, immer von der eigenen Arbeit überzeugt zu sein, hat Verena selbst erlebt.</p><p><strong>Was war während deiner Promotion die größte Herausforderung – und wie bist du damit umgegangen?</strong></p><p>„Die größte Herausforderung war, nicht den Mut und das Selbstvertrauen zu verlieren. Obwohl ich mich eigentlich als optimistischen Menschen bezeichnen würde, war das teilweise sehr schwierig: Ablehnungen von Journals, die Erkenntnis, dass für bestimmte Forschung, Konferenzen und Forschungsaufenthalte erhebliche finanzielle Mittel notwendig sind, und der ständige Vergleich mit Forschenden, die tolle Ideen haben und auch die Mittel, grandiose Forschung umzusetzen. Trotz Zweifeln an der Relevanz der eigenen Forschung und den eigenen Fähigkeiten dranzubleiben, war nicht immer einfach.&nbsp;Mir hat es geholfen, mit meinem Umfeld darüber zu sprechen, mich zu erden und daran zu erinnern, dass ich mehr bin als meine Forschung. Auch ein Coaching beim Graduate Center Plus war hilfreich und die Frage, wie viele Menschen in ihrer Dissertation wohl tatsächlich das Rad neu erfinden.“</p><p>Neben solchen schwierigen Phasen gehören zur Promotionszeit aber auch Erfolgserlebnisse. Für Verena waren das nicht nur die großen Meilensteine. Sie erinnert sich beispielsweise daran, wie sie sich trotz ihrer Zweifel traute, ihre Forschung vorzustellen, und lernte, auch kleinere Konferenzen oder Workshops als Erfolg wahrzunehmen. Ein besonderer Moment war schließlich die Annahme ihres ersten Papers in einem wissenschaftlichen Journal.</p><p>Am Ende schloss sie ihre Dissertation mit&nbsp;<i>summa cum laude</i>, der bestmöglichen Bewertung, ab. Gerade vor dem Hintergrund ihrer anfänglichen Zweifel ist das eine schöne Wendung ihrer Geschichte.&nbsp;Die Note selbst ist für Verena dabei gar nicht das Entscheidende:</p><p><strong>Was bedeutet diese Auszeichnung für dich persönlich?</strong></p><p>„Die Note an sich bedeutet mir gar nicht so viel, auch wenn sie natürlich eine schöne Auszeichnung ist. Gleichzeitig war es toll zu lesen, wie die Gutachter meine Arbeit bewerten, und bei meiner Disputation zu hören, wie mein Doktorvater mich als Forscherin beschreibt. Besonders schön war es auch zu erleben, wie stolz die Menschen auf mich waren, die wussten, dass die Promotionszeit für mich nicht immer einfach war.“</p><p>Eine allgemeingültige Antwort darauf ob eine Promotion der richtige Weg ist, gibt es nicht. Auch ein sehr guter Studienabschluss bedeutet nicht automatisch, dass eine Promotion der richtige nächste Schritt ist – genauso wenig sollten Selbstzweifel allein ein Grund sein, diesen Weg von vornherein auszuschließen.</p><p>Entscheidender ist die Frage nach der eigenen Motivation. Habe ich Freude daran, wissenschaftlichen Fragen auf den Grund zu gehen? Arbeite ich mich gerne intensiv in ein Thema ein? Kann ich mir vorstellen, über einen längeren Zeitraum an einer Forschungsfrage zu arbeiten? Und welche beruflichen Möglichkeiten möchte ich mir mit einer Promotion eröffnen?</p><p>Gerade der letzte Punkt ist wichtig: Eine Promotion führt nicht automatisch in eine Professur. Promovierte arbeiten später in ganz unterschiedlichen Bereichen innerhalb und außerhalb der Wissenschaft. Deshalb lohnt es sich, schon vor der Entscheidung zu überlegen, was man sich von einer Promotion verspricht. Genau dazu rät auch Verena:</p><p><strong>Welchen Rat würdest du Studierenden oder Nachwuchswissenschaftler*innen geben, die selbst über eine Promotion nachdenken?</strong></p><p>„Ich würde empfehlen, sich über die eigene Motivation klar zu werden. Die Vorstellung, dass man mit einem Doktortitel grundsätzlich ‚bessere‘ Jobs bekommt, kann aus meiner Sicht schnell zu Enttäuschungen führen und trägt wahrscheinlich auch nicht durch eine oft sehr lange Promotionszeit. Das Interesse an einem Thema, die Freude daran, weiterzulernen, sich intensiv in Dinge einzuarbeiten und ihnen auf den Grund zu gehen, kann dagegen auch durch schwierigere Phasen tragen.&nbsp;Da nicht alle Professor*in werden können oder wollen und eine Promotion auch andere berufliche Wege eröffnet, würde ich mich außerdem frühzeitig darüber informieren, welche Möglichkeiten es gibt und ob darunter Wege sind, die man selbst spannend findet.“</p><p>Verena selbst hat sich zunächst dafür entschieden, ihren Weg in der Wissenschaft fortzusetzen. Heute arbeitet sie als Postdoc am Lehrstuhl für Gesundheitsökonomik von Martin Karlsson. Dort ist sie unter anderem in einem DFG-Projekt zur Benachteiligung von Frauen im wissenschaftlichen Kontext sowie als Projektmanagerin in einem EU-geförderten internationalen Doktorand*innen-Netzwerk der Marie-Skłodowska-Curie-Maßnahmen tätig. Gleichzeitig forscht sie weiterhin zu umweltfreundlichem Verhalten.</p><p>Ihr Weg ist damit keine allgemeingültige Anleitung für eine erfolgreiche Promotion. Aber er zeigt, dass eine wissenschaftliche Laufbahn nicht von Anfang an feststehen muss – und dass die Frage „Bin ich gut genug?“ vielleicht gar nicht die wichtigste ist. Mindestens ebenso entscheidend ist die Frage:&nbsp;Ist wissenschaftliches Arbeiten etwas, das mich so sehr interessiert, dass ich mich mehrere Jahre intensiv darauf einlassen möchte?</p>]]></content:encoded><category>Diversity</category><category>Research</category><category>Team</category><category>Berufungen</category><category>Presse</category><category>Prospective Students</category><category>Students</category><category>Top-News</category><author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author><pubDate>Tue, 15 Sep 2026 13:33:00 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Verena_Bauernschmidt.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item><item><title>Wirtschaftswissenschaften einfach mal ausprobieren: Als Gasthörer an unserer Fakultät</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25660</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25660</guid><description>Wie läuft eigentlich eine wirtschaftswissenschaftliche Vorlesung ab? Wie anspruchsvoll ist ein Studium an der Universität? Und interessieren mich Themen wie Steuern, Finanzmärkte oder Data Science auch dann noch, wenn ich mich intensiver damit beschäftige? 
Wer das herausfinden möchte, muss nicht...</description><content:encoded><![CDATA[<p>Wie läuft eigentlich eine wirtschaftswissenschaftliche Vorlesung ab? Wie anspruchsvoll ist ein Studium an der Universität? Und interessieren mich Themen wie Steuern, Finanzmärkte oder Data Science auch dann noch, wenn ich mich intensiver damit beschäftige? 
Wer das herausfinden möchte, muss nicht...</p><p>Das Angebot unserer Fakultät zeigt dabei, wie vielfältig Wirtschaftswissenschaften sein können. Wer sich für Steuern und betriebswirtschaftliche Fragestellungen interessiert, kann beispielsweise bei Prof. Dr. Ute Schmiel die Vorlesung und Übung „Grundzüge der Unternehmensbesteuerung“ besuchen.</p><p>Weitere Veranstaltungen führen in Themen aus Finance, Energie und quantitativen Wirtschaftswissenschaften ein. Dazu gehören unter anderem Angebote aus den Bereichen Financial Mathematics, Financial Risk Management und Energy Trading sowie Data Science in der Energie- und Umweltwirtschaft.</p><p>Damit bietet die Gasthörerschaft die Möglichkeit, ganz unterschiedliche Facetten unserer Fakultät kennenzulernen – und echte universitäre Lehre mitzuerleben.</p><p>Das Angebot richtet sich nicht nur an Menschen, die sich aus persönlichem Interesse weiterbilden möchten. Eine Gasthörerschaft kann auch interessant sein, um vor einer Studienentscheidung erste Hochschulluft zu schnuppern und ein Gefühl dafür zu bekommen, ob ein wirtschaftswissenschaftliches Studium zu den eigenen Interessen passt.</p><p>Ebenso können Berufstätige einzelne Themen vertiefen oder Interessierte sich mit wirtschaftlichen Fragestellungen beschäftigen, die sie schon immer genauer verstehen wollten. Eine bestimmte Vorbildung ist für die Gasthörerschaft nicht erforderlich.</p><p>Die Teilnahme kostet 100 Euro für das gesamte Semester. Die Einschreibung für das Wintersemester 2026/27 ist bis zum 5. Februar 2027 möglich.</p><p><strong>Interesse geweckt? → </strong>Alle Veranstaltungen und weitere Informationen zur Gasthörerschaft gibt es im aktuellen Gasthörerverzeichnis der UDE: <a href="https://www.uni-due.de/imperia/md/content/dokumente/2026/gasthoererverzeichnis-wise-26-27.pdf">www.uni-due.de/imperia/md/content/dokumente/2026/gasthoererverzeichnis-wise-26-27.pdf</a></p>]]></content:encoded><category>Prospective Students</category><category>Top-News</category><author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author><pubDate>Wed, 09 Sep 2026 14:17:00 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Gasthoerer.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item><item><title>Herzlich willkommen an der UDE: Professorin Stefanie Sohn übernimmt Professur für Marketing und Nachhaltigkeit</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25644</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25644</guid><description>Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen begrüßt Prof. Dr. Stefanie Sohn als neue Professorin für Marketing und Nachhaltigkeit. Mit ihrer Forschung verbindet sie zwei Themen, die für Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen: Wie...</description><content:encoded><![CDATA[<p>Die Fakultät für Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen begrüßt Prof. Dr. Stefanie Sohn als neue Professorin für Marketing und Nachhaltigkeit. Mit ihrer Forschung verbindet sie zwei Themen, die für Wirtschaft, Gesellschaft und Wissenschaft zunehmend an Bedeutung gewinnen: Wie...</p><p>Nach ihrem Studium der Betriebswirtschaftslehre mit Schwerpunkt Marketing in Münster, Bordeaux und Göttingen promovierte Prof. Sohn an der Technischen Universität Braunschweig. Anschließend forschte sie dort als Postdoktorandin, bevor sie an die Universität Süddänemark wechselte. Ihre wissenschaftliche Laufbahn ist geprägt von einem starken Interesse am Konsumentenverhalten – insbesondere an der Frage, wie Marketing Entscheidungen beeinflusst und welche Verantwortung Unternehmen dabei tragen.</p><p>Den Anstoß für diesen Forschungsweg gab bereits ein Praktikum während ihres Studiums in der Marketingabteilung eines französischen Weinhändlers. Dort erlebte sie, wie schon kleine Veränderungen an einer Marketingkampagne das Kaufverhalten von Kundinnen und Kunden beeinflussen können. Dieses Erlebnis weckte ihr Interesse daran, die dahinterliegenden Mechanismen wissenschaftlich zu erforschen.</p><p>An der Universität Duisburg-Essen möchte Prof. Sohn nun die neue Professur für Marketing und Nachhaltigkeit aufbauen und ihre Forschung in einem interdisziplinären Umfeld weiterentwickeln. Besonders reizvoll sind für sie dabei die vielfältigen Kooperationsmöglichkeiten innerhalb der UDE, mit der Mercator School of Management, mit den Fakultäten für Gesellschaftswissenschaften und Informatik sowie im Rahmen der Universitätsallianz Ruhr. Auch das Ruhrgebiet selbst bietet mit seinen wirtschaftlichen, ökologischen und digitalen Transformationsprozessen ein spannendes Umfeld für Forschung und Praxis.</p><p>Im Interview erzählt Prof. Sohn, warum nachhaltiges Marketing kein Widerspruch ist, welche Themen sie aktuell beschäftigen und was Studierende von ihrer Lehre erwarten können.</p><p><strong>Frau Prof. Sohn, was hat Sie dazu bewogen, den Ruf an die Universität Duisburg-Essen anzunehmen? Was hat Sie an der Professur für Marketing und Nachhaltigkeit besonders gereizt?</strong></p><p><i>Mich hat besonders die Möglichkeit angesprochen, eine neue Professur aufzubauen und meine Ideen in Forschung und Lehre einzubringen. Auch thematisch passt die Professur sehr gut zu den Fragen, mit denen ich mich seit vielen Jahren beschäftige: nachhaltiges Konsumverhalten, Digitalisierung und die verantwortungsvolle Gestaltung von Märkten. Ein weiterer wichtiger Grund war das interdisziplinäre und internationale Forschungsumfeld der UDE. Ich arbeite sehr gern mit Forschenden aus anderen Disziplinen und Ländern zusammen, weil dadurch neue Perspektiven und häufig besonders interessante Forschungsfragen entstehen. An der UDE sehe ich dafür viele Anknüpfungspunkte, etwa zur Mercator School of Management, zur Psychologie, zu den Sozialwissenschaften und zur Informatik. Hinzu kommt die dichte Hochschullandschaft im Ruhrgebiet und in den angrenzenden Regionen. Insbesondere die Universitätsallianz Ruhr eröffnet zusätzliche Möglichkeiten für gemeinsame Forschungsprojekte und einen engen wissenschaftlichen Austausch. Spannend finde ich außerdem das Ruhrgebiet als Region, in der wirtschaftliche, ökologische und digitale Veränderungen besonders greifbar sind. Das eröffnet viele Forschungs- und Lehrmöglichkeiten mit engem Praxisbezug.</i></p><p><strong>Was sind Ihre aktuellen Forschungsschwerpunkte? Woran arbeiten Sie derzeit besonders intensiv?</strong></p><p><i>Meine Forschung ist in der Konsumentenverhaltensforschung verankert. Ich untersuche, wie Einstellungen, Entscheidungen und Verhaltensweisen von Konsumentinnen und Konsumenten entstehen und durch Marketingmaßnahmen beeinflusst werden. Ein Schwerpunkt liegt auf dem nachhaltigen Konsumentenverhalten. Dabei erforsche ich, wie nachhaltiges Kauf- und Konsumverhalten entsteht. So untersuche ich beispielsweise, wie und unter welchen Bedingungen die visuelle Gestaltung von Produkten Überkonsum fördern kann. Ein weiterer Schwerpunkt ist die Sicherheit in digitalen Märkten aus der Perspektive der Konsumentinnen und Konsumenten. Ich untersuche, wie die wahrgenommene Sicherheit digitaler Kontaktpunkte entsteht und die Loyalität gegenüber Unternehmen beeinflusst. Darüber hinaus erforsche ich, wie Konsumentinnen und Konsumenten selbst zur Cybersicherheit von Unternehmen beitragen und welche Folgen diese Beteiligung für ihr Wohlbefinden und ihre Beziehung zum Unternehmen hat. In einem laufenden Drittmittelprojekt untersuchen wir zudem, wie KI-basierte Bildungsangebote Wissen über Cybersicherheit und digitales Schutzverhalten fördern können. Übergeordnet möchte ich mit meiner Forschung zu einem empirisch fundierten und verantwortungsvollen Marketing beitragen.</i></p><p><strong>Marketing und Nachhaltigkeit – zwei Themen, die häufig als Gegensatz wahrgenommen werden. Warum gehören sie aus Ihrer Sicht zusammen?</strong></p><p><i>Auf den ersten Blick können Marketing und Nachhaltigkeit wie Gegensätze wirken. Dieser Eindruck entsteht vor allem, wenn Marketing auf kurzfristige Absatzsteigerung reduziert wird: mehr verkaufen, mehr konsumieren. Bei genauerem Hinsehen zeigt sich ihre Verbindung auf zwei Ebenen. Die erste Ebene betrifft das grundlegende Verständnis des Marketings. Modernes Marketing richtet sich auf die langfristige Schaffung von Wert für Kunden, Unternehmen und Gesellschaft. Dazu gehören tragfähige Beziehungen sowie die Berücksichtigung wirtschaftlicher, ökologischer und sozialer Auswirkungen. Nachhaltigkeit ist damit bereits in einem modernen Marketingverständnis verankert. Aus dieser Zielsetzung ergibt sich die zweite Ebene: die praktische Umsetzung. Nachhaltige Veränderungen hängen wesentlich davon ab, ob Menschen entsprechende Angebote annehmen und ihr Verhalten verändern. Dafür müssen Unternehmen die Bedürfnisse, Entscheidungsprozesse und alltäglichen Hürden der Konsumentinnen und Konsumenten verstehen. Marketing- und Konsumentenforschung schaffen dieses Wissen. Es kann genutzt werden, um Produkte, Kommunikation und Zugangswege so zu gestalten, dass nachhaltige Angebote zum Alltag der Menschen passen, leicht zugänglich und glaubwürdig sind.</i></p><p><strong>Was ist Ihnen in der Lehre besonders wichtig? Wie möchten Sie Ihre Studierenden für Ihr Fach begeistern?</strong></p><p><i>Mir ist wichtig, dass Studierende Marketing als lebendiges Fach erleben, das ihnen im Alltag täglich begegnet. Sie sollen lernen, hinter vermeintlich selbstverständliche Zusammenhänge zu schauen, alltägliche Annahmen kritisch zu prüfen und auf Basis empirischer Erkenntnisse eigene Antworten zu entwickeln. Eine spannende Forschungsfrage beginnt deshalb oft mit einer einfachen Beobachtung: Warum wirkt ein bestimmtes Produktdesign? Wann vertrauen Menschen einer KI-Empfehlung? Und wie lässt sich nachhaltiges Verhalten fördern? Im Studium verknüpfen wir solche Praxisbeispiele systematisch mit theoretischen Grundlagen und aktuellen Forschungsergebnissen, um das Alltagsphänomen wissenschaftlich zu durchdringen.</i></p><p><strong>Welche Ziele oder Projekte möchten Sie in Ihren ersten Monaten an der Universität Duisburg-Essen gerne angehen?</strong></p><p><i>In den ersten Monaten möchte ich die UDE, ihre Fakultäten und Forschungsschwerpunkte kennenlernen, um die Professur in Forschung und Lehre optimal auszurichten. Meine aktuellen Projekte zu digitaler Sicherheit, Vertrauen und nachhaltigem Konsumverhalten werde ich hier fortführen und schrittweise um neue, gemeinsame Vorhaben ergänzen. Besonders reizvoll ist für mich die Zusammenarbeit: sowohl innerhalb der Mercator School of Management als auch mit den Fakultäten für Gesellschaftswissenschaften und Informatik. Große Schnittmengen sehe ich zudem im Profilschwerpunkt „Wandel von Gegenwartsgesellschaften“. Auch das Ruhrgebiet bietet mit seinen ökologischen, sozialen und digitalen Transformationsprozessen das perfekte Umfeld, um Fragen eines verantwortungsvollen Marketings gemeinsam mit Partnern aus Wissenschaft und Praxis anzugehen. Mein Ziel ist es, zügig ein starkes Team aufzubauen, erste Kooperationen anzustoßen und die Studierenden frühzeitig in aktuelle Forschungsfragen einzubinden.</i></p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Diversity</category><category>Team</category><category>Berufungen</category><category>Prospective Students</category><category>Students</category><category>Top-News</category><author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author><pubDate>Tue, 01 Sep 2026 14:26:03 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Stefanie_Sohn.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item><item><title>Innovation entwickeln, Kompetenzen stärken und Gründungsangebote kennenlernen</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25641</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25641</guid><description>Du hast eine spannende Idee oder interessierst dich für Innovation und Unternehmertum? An der Universität Duisburg-Essen findest du zahlreiche Unterstützungsangebote – von individueller Gründungsberatung bis hin zu Workshops zur Weiterentwicklung deiner Innovationskompetenzen.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Du hast eine spannende Idee oder interessierst dich für Innovation und Unternehmertum? An der Universität Duisburg-Essen findest du zahlreiche Unterstützungsangebote – von individueller Gründungsberatung bis hin zu Workshops zur Weiterentwicklung deiner Innovationskompetenzen.</p><h3>Online-Workshop: <i>Your Innovation Skills</i></h3><p><strong>7. Oktober 2026 | 10:00–13:00 Uhr | online</strong><br><strong>Anmeldeschluss: 5. Oktober 2026</strong></p><p>Im Rahmen des Netzwerks <strong>Young Entrepreneurs in Science (YES)</strong> veranstaltet die UDE gemeinsam mit der Ruhr-Universität Bochum und der TU Dortmund erstmals einen Workshop auf Ebene der Universitätsallianz Ruhr.</p><p>Im englischsprachigen Workshop <strong>"Your Innovation Skills"</strong> reflektierst und stärkst du dein persönliches Kompetenzprofil als Forscher, Innovator und Entrepreneur. Gemeinsam mit anderen Teilnehmenden lernst du, wie unterschiedliche Stärken in Teams erfolgreich zusammenwirken können.</p><p>Die Teilnahme ist <strong>kostenlos</strong>, Vorkenntnisse sind <strong>nicht erforderlich</strong>. Der Workshop richtet sich an Promovierende und Postdocs.</p><p>➡️ Weitere Informationen und Anmeldung: <a href="https://youngentrepreneursinscience.com">https://youngentrepreneursinscience.com</a></p><h3>Gründungsförderung an der UDE</h3><p>Du möchtest aus einer Idee mehr machen? Die UDE unterstützt Studierende, Promovierende und Forschende auf dem Weg zur eigenen Gründung – von der ersten Idee bis zur Umsetzung.</p><p>Informationen zu Beratungsangeboten, Fördermöglichkeiten, Qualifizierungsprogrammen und Veranstaltungen findest du auf der Webseite von <strong>GUIDE – Gründungsunterstützung an der UDE</strong>.</p><p>➡️ Mehr erfahren: <a href="https://www.uni-due.de/guide/">https://www.uni-due.de/guide/</a></p>]]></content:encoded><category>Prospective Students</category><category>Students</category><author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author><pubDate>Thu, 27 Aug 2026 08:43:20 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Instagram_Innovation.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item><item><title>Kurzfristige Erasmus+-Chance: Auslandssemester an der University of Birmingham im Sommersemester 2027</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25620</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25620</guid><description>Studierende der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften haben kurzfristig die Möglichkeit, sich für ein Erasmus+-Auslandssemester an der University of Birmingham in Großbritannien zu bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 11. September 2026.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Studierende der Fakultät für Wirtschaftswissenschaften haben kurzfristig die Möglichkeit, sich für ein Erasmus+-Auslandssemester an der University of Birmingham in Großbritannien zu bewerben. Die Bewerbungsfrist endet am 11. September 2026.</p><p>Wer im Sommersemester 2027 internationale Studienerfahrungen sammeln möchte, kann sich jetzt kurzfristig für einen Erasmus+-Studienplatz an der <strong>University of Birmingham</strong> bewerben. Das Sommersemester in Birmingham beginnt bereits Anfang Januar 2027 und endet Ende Juni 2027.</p><p>Interessierte Studierende können ihre Bewerbung bis <strong>11. September 2026</strong> per E-Mail an <a href="#" data-mailto-token="uiqtbw2amszmbizqib6qejHdet6cvq5lcm6lm" data-mailto-vector="8"><strong>sekretariat.iwb (at) vwl.uni-due.de</strong></a> senden.</p><p>Für die Bewerbung werden folgende Unterlagen benötigt:</p><ul><li data-list-item-id="e7cc9045bdf691b79f51c793b8763c5be">Motivationsschreiben (max. eine Seite)</li><li data-list-item-id="ecab736847ffca7dfb6f44c981482642b">Lebenslauf</li><li data-list-item-id="e6b780173d316c52474da1f72c38e92d5">aktueller Notenspiegel (Masterstudierende zusätzlich mit Bachelor-Notenspiegel)</li><li data-list-item-id="ecbf3af530fa90fa97c5e05019b5a606c">Sprachnachweis(e)</li></ul><p>Für Bachelorstudierende gilt als Voraussetzung, dass <strong>mindestens 60 ECTS-Punkte</strong> nachgewiesen werden. Für Masterstudierende besteht keine Mindestanzahl an erworbenen ECTS.</p><p>Die Auswahl der Bewerberinnen und Bewerber erfolgt kurzfristig. Die vollständigen Unterlagen müssen anschließend bis spätestens <strong>21. September 2026</strong> beim Akademischen Auslandsamt eingereicht werden.</p><p>Bei Fragen zur Bewerbung steht das Lehrstuhl-Team gerne zur Verfügung.</p>]]></content:encoded><category>Students</category><author>Sandra.Fuchs@uni-due.de</author><pubDate>Wed, 19 Aug 2026 10:14:08 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Kopie_von_Anmeldung.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item><item><title>Von der ConPract zum Berufseinstieg – Caren berichtet von ihren Erfahrungen</title><link>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25580</link><guid>https://www.wiwi.uni-due.de/goto/news/25580</guid><description>Persönliche Kontakte als Türöffner für die Karriere. Caren erzählt von Ihren Erfahrungen auf unserer Jobmesse ConPract und Ihren Einstieg auf dem Jobmarkt.</description><content:encoded><![CDATA[<p>Persönliche Kontakte als Türöffner für die Karriere. Caren erzählt von Ihren Erfahrungen auf unserer Jobmesse ConPract und Ihren Einstieg auf dem Jobmarkt.</p><p>Wie hilfreich kann ein persönliches Gespräch auf einer Karrieremesse sein? Für Studentin <strong>Caren</strong>, die Wirtschaftsinformatik im Bachelor studiert, war der Besuch unserer Karrieremesse <strong>ConPract </strong>eine wertvolle Erfahrung. Im Interview berichtet sie, wie sie auf der Messe erste Kontakte zu Unternehmen knüpfen konnte, welche Rolle diese Begegnungen im Bewerbungsprozess gespielt haben und warum sie anderen Studierenden den Besuch der ConPract empfehlen würde.</p><p>Unser Interview mit Caren:</p><p><strong>Was war deine Motivation, die ConPract-Messe zu besuchen?</strong><br>Meine Motivation war es, IT-Unternehmen besser kennenzulernen und einen direkten Einblick in potenzielle Arbeitgeber zu erhalten. Außerdem wollte ich herausfinden, welche Unternehmen zu meinen Interessen und beruflichen Zielen passen.</p><p><strong>Wie war der erste Kontakt mit deinem neuen Arbeitgeber auf der Messe?</strong><br>Auf der Messe hatte ich erstmals Kontakt mit dem HR- und Marketing-Team des Unternehmens. Das Gespräch war sehr angenehm, offen und freundlich, wodurch ich einen positiven ersten Eindruck gewinnen konnte.</p><p><strong>Wie ging es danach weiter?</strong><br>Nach der Messe habe ich mich bei verschiedenen Unternehmen beworben. Anschließend erhielt ich mehrere Einladungen zu Vorstellungsgesprächen und konnte den Bewerbungsprozess bei unterschiedlichen Arbeitgebern durchlaufen.</p><p><strong>Würdest du sagen, du hattest einen Vorteil im Bewerbungsverfahren durch den Kontakt auf der Messe?</strong><br>Teilweise ja. Durch den persönlichen Erstkontakt wird man eher wiedererkannt, beispielsweise bei späteren Gesprächen oder auf LinkedIn. Das schafft eine gewisse Vertrautheit und kann den Einstieg in den Bewerbungsprozess erleichtern</p><p>Wir freuen uns sehr, dass die <strong>ConPract – Connect to Practice</strong> immer wieder Möglichkeiten schafft, Studierende und Unternehmen miteinander zu vernetzen und den Einstieg ins Berufsleben zu erleichtern.<br>Ein herzliches Dankeschön an <strong>Caren</strong>, dass sie sich die Zeit für dieses Interview genommen und ihre Erfahrungen mit uns geteilt hat.</p><p>&nbsp;</p>]]></content:encoded><category>Karriereportal</category><category>Internship offers</category><category>Job Offers</category><category>Team</category><category>Berufungen</category><category>Prospective Students</category><category>Students</category><category>Top-News</category><author>Lotte.Voss@wiwi.uni-due.de</author><pubDate>Thu, 13 Aug 2026 13:57:00 +0200</pubDate><enclosure url="https://www.wiwi.uni-due.de/fileadmin/fileupload/WIWI/Kopie_von_VORLAGEN__7_.png" length="0" type="image/png"></enclosure></item></channel></rss>
