Modul (6 Credits)

Fallstudien zu Soft Computing (interdisziplinär)

Verantwortlich PD Dr. phil. Christina Klüver
Voraussetzungen

Die Veranstaltung richtet sich primär an alle Studierende, die sich bereits mit den folgenden Techniken beschäftigt haben: Zellularautomaten, Boolesche Netze, Evolutionäre Algorithmen und Neuronale Netze und/oder Interesse an interdisziplinärer Projektarbeiten haben.

  • Für Modellentwickler: keine
  • Für Programmierer: Programmierkenntnisse in JAVA oder C# (etc.)
Workload180 Stunden Studentischer Workload gesamt, davon
  • Präsenzzeit: 80 Stunden
  • Vorbereitung, Nachbereitung: 80 Stunden
  • Prüfungsvorbereitung: 20 Stunden
DauerDas Modul erstreckt sich über 1 Semester.
wissenschaftliches Niveau

Sehr hoch, da interdisziplinäre Zusammenarbeit erwartet wird (s. Lernziele)

Lernziele

Die Studierenden

  • erwerben die Fähigkeit, in theoretischen Modellen zu denken
  • können die entsprechenden Modelle in Simulationsprogrammen implementieren
  • setzen ihre unterschiedlichen Fachkompetenzen für eine gemeinsame Problemlösung ein
  • erwerben die Fähigkeit, die Ergebnisse ihrer Problembearbeitung in Teams und zielgruppenorientiert zu präsentieren sowie in einer Diskussion zu verteidigen
Praxisrelevanz

Sehr hohe Praxisrelevanz, da interdisziplinäres Handeln an Bedeutung gewinnt.

Modulabschluss

Prüfung in 'Fallstudien zu Soft Computing'.

Hörerschaft
  • WiInf Master > Wahlpflichtbereich > Wahlpflichtmodule der Informatik > (1.-3. Fachsemester, Wahlpflicht)
Bestandteile

Übung (6 Credits)

Fallstudien zu Soft Computing (interdisziplinär)

Anbieter Computer Based Analysis of Social Complexity (http://www.cobasc.de/softcomputing/)
Lehrperson PD Dr. phil. Christina Klüver
SWS 4 Turnus Wintersemester
Sprache deutsch maximale Hörerschaft unbeschränkt
Hörerschaft
  • BWL Master EuF > Seminarbereich > Modul "Seminarbereich" (1.-3. Fachsemester, Wahlpflicht)
  • WiInf Master > Wahlpflichtbereich > Wahlpflichtmodule der Informatik > Modul "Fallstudien zu Soft Computing (interdisziplinär)" (1.-3. Fachsemester, Wahlpflicht)

empfohlenes Vorwissen

Der Besuch der Veranstaltungen „Modellierung mit Soft-Computing Techniken“, Modellierung ökonomischer Prozesse mit Techniken der KI und des KL“ (BWL, VWL, Energiewirtschaft), „Selbstorganisierende und adaptive Systeme“ und „Neuronale Netze“ (AI-SE und WiInf) wird empfohlen.

Abstract

In der Veranstaltung werden Kenntnisse auf dem Gebiet der Modellbildung und der Softwareentwick-lung mit Soft Computing Techniken praktisch angewendet. Studierende unterschiedlicher Disziplinen entwickeln Modelle, die in Computersimulationen validiert werden. Studierenden, die den Schwerpunkt auf die Modellentwicklung ökonomischer oder technischer Prozesse legen, werden sog. Shells zur Verfügung gestellt. Studierende, die über sehr gute Programmierkenntnisse verfügen, können die vorhandenen Shells erweitern (oder eigene entwickeln), damit die Modelle so realitätsnah wie möglich konzipiert werden können. Die Kooperation zwischen Modellentwicklern und Programmierern erfordert besondere Kompetenzen, die in der Veranstaltung vermittelt werden.

Lernziele

Die Studierenden

  • erwerben die Fähigkeit, in theoretischen Modellen zu denken
  • können die entsprechenden Modelle in Simulationsprogrammen implementieren
  • setzen ihre unterschiedlichen Fachkompetenzen für eine gemeinsame Problemlösung ein
  • erwerben die Fähigkeit, die Ergebnisse ihrer Problembearbeitung in Teams und zielgruppenorientiert zu präsentieren sowie in einer Diskussion zu verteidigen

Lehrinhalte

  • Kurze Einführung in die verschiedenen Shells
  • Bestimmung der Thematiken und der Projekte, die mit Soft Computing-Techniken umgesetzt werden sollen.
  • Benennung möglicher Probleme, die bei einer interdisziplinären Kooperation entstehen können und Aufzeigen möglicher Lösungen.

Die konkreten Inhalte der Lehrveranstaltung können im Zeitablauf variieren, um ein flexibles Eingehen auf jeweils aktuelle Fragestellungen aus Wissenschaft und Praxis zu ermöglichen.

Literaturangaben

  • Stoica-Klüver, C., Klüver, J., Schmidt, J., 2009: Die Modellierung von Komplexität durch naturanaloge Verfahren: Soft Computing und verwandte Methoden. Wiesbaden: Vieweg+Teubner
  • Schmidt, J., Klüver, C., Klüver J., 2010: Programmierung naturanaloger Verfahren. Wiesbaden: Vieweg+Teubner
  • Klüver, C., Klüver, J., 2011: IT-Management durch KI-Methoden und andere naturanaloge Verfahren. Wiesbaden: Vieweg-Teubner

Materialien:
Modelle aus vergangenen Semestern, die analysiert und erweitert werden können Shells (mit Quellcode) zu den o.a. Techniken, die erweitert werden sollen

didaktisches Konzept

Die Veranstaltung ist so konzipiert, dass die Studierenden zwar betreut aber weitgehend eigenständig Anwendungsmodelle entwickeln. Damit soll die Teamfähigkeit sowie kommunikative und soziale Kompetenzen im interdisziplinären Kontext erprobt werden.

Prüfungsmodalitäten

Lösung von Aufgaben zur Fallstudie und mündliche Prüfung (in der Regel: 20 bis 40 Minuten).